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Die Siegerfaust konnte Fenja Stallecker in dieser Runde schon oft in die Höhe strecken. Acht Spiele hat sie mit Dennach bisher gewonnen. J.Keller, PZ-Archiv 

Neuenbürger Faustball-Teams beenden Hinrunde ohne Niederlage

Mannheim/Neuenbürg. Die Faustball-Teams aus Neuenbürg schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Die Frauen des TSV Dennach führt nach der am Wochenenden abgeschlossenen Hinrunde die Tabelle der Bundesliga Süd souverän an. Die Männer des TV Waldrennach sind unterdessen nach zwei weiteren Siegen am Samstag in der 2. Bundesliga Süd weiter das Maß der Dinge.

Die Faustball-Teams aus Neuenbürg schwimmen weiter auf der Erfolgswelle. Die Frauen des TSV Dennach führt nach der am Wochenenden abgeschlossenen Hinrunde die Tabelle der Bundesliga Süd souverän an. Die Männer des TV Waldrennach sind unterdessen nach zwei weiteren Siegen am Samstag in der 2. Bundesliga Süd weiter das Maß der Dinge.

Bundesliga Süd, Frauen

Am vergangenen Sonntag fand der letzte Spieltag der Hinrunde für die Dennacher Damen in Käfertal (Mannheim) statt. Zu Gast war außerdem der SSV Tannheim aus Bayern.

Im ersten Spiel traf Dennach auf den Gastgeber. Die TSV-Damen starteten dominant und ungefährdet in den ersten Satz. Mitte des ersten Satzes fühlten sich die Faustballerinnen aus dem Schwarzwald dann jedoch zu sicher, legten die Konzentration ab und nahmen das Spiel zu schnell auf die leichte Schulter. Das stellte sich als Fehler heraus. Glücklicherweise konnte das erkannt und umgehend wieder abgestellt und der erste Satz gewonnen werden.

Im weiteren Spielverlauf blitzen immer wieder diese unkonzentrierten Momente auf, die jedoch immer wieder eingedämmt werden konnten, sodass das Spiel gegen Käfertal recht zügig und deutlich mit 3:0 Sätzen auf das Punktekonto der Dennacher Damen verbucht werden konnte. (3:0; 11:7, 11:5, 11:6).

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Sport regional

Dennachs Faustball-Frauen in der Bundesliga auf Platz eins - Männer aus Waldrennach führen Zweitliga-Tabelle an

Nach einer 15-minütigen Pause wurde dann die Partie gegen den SV Tannheim angepfiffen. Das Spiel des Gegners charakterisierte sich beinahe ausschließlich durch kurz gespielte oder geworfene Bälle. Hier zeigte sich gerade zu Beginn des Spiels die ungewohnte Mannschaftsaufstellung und fehlende Erfahrung in der Kommunikation. Durch das Spielverständnis und die Erfahrung konnte diese Herausforderung jedoch erfolgreich ausgeglichen werden.

Der erste Satz konnte mit 11:9 Punkten für die TSV-Damen entschieden werden. Nach und nach konnte sich Dennach besser auf den Gegner und die ungewohnte Spielweise einstellen und die Kommunikation verbesserte sich. Schlussendlich konnte das Team aus dem Neuenbürger Ortsteil das Spiel deutlich mit 3:0 gewinnen (11:9; 11:5, 11:8).

Es spielten: Fenja Stallecker, Laura Schinko, Anna-Lisa Aldinger, Laura Pross, Elena Kull und Denise Zeiher

Nächsten Sonntag starten die Dennacherinnen beim TV Segnitz (Tabellenplatz 2) in die Rückrunde. Neben den Gastgerberinnen trifft der TSV dort dann auf Unterhaugstett (7).

2. Bundesliga Süd, Männer

Der TV Waldrennach zieht einsam seine Kreise an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga Süd. Daran kann auch der TSV Unterpfaffenhofen nichts ändern. Da die Horebler gegen die Gäste etwas unpräzise im Schlag agierten, durfte sich die Abwehr der Hausherren öfter zeigen und ihr Können unter Beweis stellen. Mit 3:1 und 3:0 schickte man den bayrischen Kontrahenten wieder auf die Heimreise.

Ausschlaggebend für den klaren Erfolg war eine stabile Abwehr. Maximilian Maier, der mehr und mehr Spielzeit in der ersten Mannschaft bekommt, zeigte dabei eine sehr gute Abwehrleistung. Von einer Verletzungspause kehrte Niklas Ehrhardt ebenfalls ins Team zurück und ließ die Zuschauer mit sehenswerten Hechtaktionen jubeln.

Konstant auf sehr hohem Niveau präsentiert sich momentan Zuspieler Kai Ehrhardt, der seine Abwehr gut zusammen hielt und für seine Schlagleute die Bälle punktgenau auflegte. Nicht zu vergessen darf man Oliver Kraut.

Der Nationalspieler spielte sich bei der schon sehr starken TVW-Abwehr wieder einmal in den Vordergrund und zeigt den Nationaltrainern, dass er unbedingt ins Team möchte. Mit 14:0 Punkten thronen die Horebler weiterhin mit weißer Weste an der Tabellenspitze.