760_0900_98621_Luke_Wankmueller_wird_vierter_im_ersten_R.jpg
Auf den vierten Platz gesteuert hat Luke Wankmüller aus Keltern zusammen mit Teamkollege Tim Heinemann den Mercedes AMG GT4 im ersten Saisonrennen in Oschersleben.  Foto: Fast Media 

Neuling Luke Wankmüller überzeugt zum Auftakt der GT4-Serie

Keltern. Das lange Warten hatte für Luke Wankmüller aus Keltern ein Ende. In Oschersleben fand die Premiere der ADAC GT4 Germany statt und der Youngster aus dem Team HP Racing International mischte auf den vorderen Rängen mit. Allerdings wurde er im Sonntagsrennen durch eine Kollision vorzeitig gestoppt.

2019 wartet auf den 17-jährigen Luke Wankmüller die nächste Herausforderung in seiner Motorsport-Laufbahn. Er steigt in die ADAC GT4 Germany auf und stellte sich nun in der Motorsportarena Oschersleben der neuen Konkurrenz. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr teilt sich Luke jetzt sein Cockpit mit einem Teamkollegen. In den 60-minütigen Rennen muss jedes Team einen Fahrerwechsel durchführen.

„Das ist natürlich eine ganz neue Situation für mich. Früher war man auf sich alleine gestellt, nun muss man auch als Team agieren. Mit Tim Heinemann habe ich aber einen super Teamkollegen, wir verstehen uns gut und freuen uns auf die Rennen“, sagte der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport vor dem Start in Sachsen-Anhalt.

In den freien Trainings zeigte das Duo schon das Potenzial des Mercedes AMG GT4 und fuhr im Samstagszeittraining einen guten achten Startplatz heraus. Im späteren Rennen kannte das Duo nur den Weg nach vorne. Als die Zielflagge gewunken wurde, steuerte Luke seinen Supersportwagen als Vierter über den Zielstrich. „Wow, das war ein richtig gutes Rennen und es ist ein tolles Gefühl, so gut in die neue Saison gestartet zu sein. Unser Auto funktioniert perfekt und das Team macht einen super Job“, strahlte der Kelterner.

Schnelles Rennende

Sonntags sorgte dann Regen für komplett neue Bedingungen. Entsprechend bescheiden war das Ergebnis im Qualifying. Als 14. waren Wankmüller/Heinemann trotzdem bestes Mercedes-Duo im Feld. Doch kurz nach dem Start zum Rennen war dieses schon wieder beendet. Nach einer Kollision musste Luke das Auto im Aus abstellen und zeigte sich entsprechend enttäuscht: „Das war letztlich ein Rennunfall, so etwas gehört dazu. Abgesehen davon, können wir aber ein durchweg positives Fazit ziehen. Im Rennen am Samstag haben wir unser volles Potenzial gezeigt. Darauf bauen wir nun auf.“

25 000 Zuschauer sorgten im Verlauf des Wochenendes für eine beeindruckende Kulisse in Oschersleben. Weiter geht es für die ADAC GT4 Germany vom 7. bis 9. Juni auf dem Red Bull Ring in Osterreich. Dann will Luke Wankmüller auch vor der Alpenkulisse überzeugen.