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Beschäftigte seine Gegenspieler: Salvatore Varese (rechts) gegen Ravensburgs Thomas Zimmermann. Eibner
Beschäftigte seine Gegenspieler: Salvatore Varese (rechts) gegen Ravensburgs Thomas Zimmermann. Eibner
22.02.2016

Neulinge hinterlassen guten Eindruck beim 1. CfR Pforzheim

Ein 2:2 zum Auftakt der Rest-Runde in der Fußball-Oberliga, Teo Rus konnte damit leben. „Wenn man bedenkt, dass wir drei Stammspieler ersetzen mussten, dann ist das Ergebnis okay“, meint der Trainer des 1. CfR Pforzheim nach dem ersten Pflichtspiel 2016 gegen den FV Ravensburg.

Matthias Fixel, Yannick Schramm und Dirk Prediger mussten wegen einer Erkältung passen, zudem fiel Standardspezialist Fatih Ceylan mit Knieproblemen aus. Das war die Chance von drei Neuen im Team. Und Laurin Masurica, Ernesto De Santis und Salvatore Varese hinterließen laut Trainer Rus alle einen „richtig guten Eindruck“.

Masurica vom CfR-Landesligateam machte für Ceylan die linke Abwehrseite dicht und hatte auch nach vorne gute Aktionen. De Santis spielte für Prediger im linken Mittelfeld, legte eine starke erste Halbzeit hin und hätte sich fast mit einem Treffer beim Debüt belohnt. Aufgrund muskulärer Probleme in den letzten Tagen fehlte dem 20-Jährigen dann im zweiten Durchgang etwas die Kraft. Sowie Salvatore Varese, der als hängende Spitze viel unterwegs war und ebenso bei seinem ersten Oberliga-Auftritt im CfR-Dress Pluspunkte sammelte.

„Wir haben als Mannschaft gut funktioniert und zweimal einen Rückstand wettgemacht, am Ende sogar fast gewonnen, darauf lässt sich aufbauen“, sagt Teo Rus, der hofft, dass für das kommende Heimspiel gegen den Kehler FV (Samstag, 15 Uhr, Holzhofstadion), Ceylan und die kranken Spieler wieder fit sind. Allerdings meldeten sich am Sonntag Varese und Serach von Nordheim mit Grippe ab. Abwarten muss man auch bei Abwehrspieler Marc Mägerle, der mit einem dicken, blauen Fuß aus dem Ravensburg-Spiel ging.

Die Rückrunde nur zuschauen muss Neuzugang Chris Roosevelt, der von seinem Verein in Liberia keine Freigabe erhielt. „Er wird aber weiter bei uns mittrainieren“, sagt Teo Rus. Hat der Coach mit derzeit zehn Punkten Rückstand auf Platz zwei die Relegation noch im Blick? „Wir werden versuchen, so hoch wie möglich in der Tabelle zu klettern“, meint der 41-Jährige nur. Seine Zukunft beim CfR wird sich wohl in den nächsten Wochen entscheiden. „Es sieht ganz gut aus“, sagt Rus zu einer möglichen Vertragsverlängerung.