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Stephanie Madden zählt zu den neuen Gesichtern im Team der Sterne.   Becker
Stephanie Madden zählt zu den neuen Gesichtern im Team der Sterne. Becker
28.01.2016

Neustart für die Sterne - Nach Abgang von Ana-Maria Kammer kommt jetzt Matea Vrdoljak

Innerhalb weniger Wochen hat sich das Gesicht der Rutronik Stars Keltern ziemlich verändert. Spielerinnen gingen, Spielerinnen kamen. Manager Dirk Steidl kam nicht zur Ruhe. Nach dem überraschenden Abgang von Spielführerin Ana-Maria Kammer am vergangenen Montag bestand erneut Handlungsbedarf. Denn in den anstehenden Play-Offs und dem Final-4 im Pokal wollen die Sterne glänzen.

Als Ersatz für Kammer wurde gestern die Kroatin Matea Vrdoljak verpflichtet. Die 30-jährige Flügelspielerin landete am Nachmittag in Frankfurt und trainierte schon am Abend mit beim Basketball-Bundesligisten. Für das heutige Heimspiel gegen die Wohnbau Angels aus Nördlingen (19.30 Uhr, Speiterlinghalle Dietlingen) ist die vielfache kroatische Nationalspielerin aber wohl noch kein Thema. Sie soll jetzt in die Mannschaft integriert werden und ihre Stärken in den restlichen Punktspielen und den Play-Offs zeigen.

Die Flügelspielerin Matea Vrdoljak spielte zuletzt für den Topclub Castors Braine in Belgien, davor in der 1. französischen Liga. Wegen einer Verletzung fand sie in Braine nicht wie gewünscht den Anschluss, der Vertrag dort wurde aufgelöst. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag einigte sich Keltern mit der Spielerin.

Mit Matea Vrdoljak, Stephanie Madden (USA), Zorica Mitov (Serbien) und Linda Lehtoranta (Finnland) hat der Grüne Stern seit der Weihnachtspause vier neue Spielerinnen verpflichtet, um den Kader vor allem aufgrund von Verletzungen wieder zu komplettieren. Bis zu den Play-Offs müssen diese integriert sein. Viel Arbeit für Trainer Christian Hergenröther.

Die Gäste aus Nördlingen, die man in der Hinrunde mit 85:61 bezwungen hat, reisen selbstbewusst an. Mit einem Auswärtssieg will man sich etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen. Ein paar Tipps darf sich Christian Hergenröther von Linda Lehtoranta erhoffen. Die Finnin spielte vor zwei Jahren noch in Nördlingen.