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Aufmerksam beobachtet KSC-Trainer Mirko Slomka (Mitte) im Training, wie sich die Neuzugänge im Team einfinden. Foto: dpa
Aufmerksam beobachtet KSC-Trainer Mirko Slomka (Mitte) im Training, wie sich die Neuzugänge im Team einfinden. Foto: dpa
03.02.2017

Neuzugänge stehen beim KSC-Spiel gegen Bochum in den Startlöchern

Karlsruhe. Der vom Abstieg bedrohte Fußball-Zweitligist Karlsruher SC hat sich in der Winterpause mit einer Handvoll Neuzugängen nicht nur breiter aufgestellt, sondern auch seine fußballerische Qualität gesteigert. „Alle Fünf können uns weiterhelfen“, sagt Cheftrainer Mirko Slomka. Für wen das schon beim Sonntag-Gastspiel in Bochum (13.30 Uhr) gilt, bleibt abzuwarten. Im Training hat Slomka von Oskar Zawada, Fabian Reese, Benedikt Gimber, Jonas Meffert und Stefan Mugosa „einen sehr guten Eindruck gewonnen. Da ist keiner hintendran.“

Ob und wie sich der erhöhte Konkurrenzdruck im Kader in der KSC-Anfangsformation widerspiegelt, wollte Slomka noch nicht beantworten. Als sicher aber gilt, dass Jonas Meffert mit von der Partie ist. Der defensive Mittelfeldspieler war erst im Sommer zum SC Freiburg gewechselt und kehrte nun bis Saisonende auf Leihbasis zurück. „Klar, ihm fehlt die Spielpraxis“, räumte Slomka ein. „Aber er ist fit und frisch.“ Nichts anderes habe er von einem Schützling seines Freiburger Kollegen Christian Streich erwartet.

Gut möglich also, dass im „Revier“ auch der von Schalke 04 bis zum 30. Juni ausgeliehene Fabian Reese von Beginn an dabei ist. Slomka: „Wir wollen rechts ein bisschen mehr Richtung gegnerisches Tor tun.“ Denn der KSC möchte in Bochum nach dem 3:2-Heimsieg zum Rückrundenauftakt gegen Bielefeld nachlegen. „Ein Heimsieg ist gut“, sagt Slomka, „ein Auswärtssieg noch viel besser.“

Die Gastgeber sind jedoch in dieser Saison zuhause noch ungeschlagen (vier Siege, vier Unentschieden) und verfügen über ein, so der KSC-Coach, „sehr flexibles“ Aufbauspiel. Darüber hinaus beschrieb Slomka den VfL als „robust“ und „läuferisch sehr stark.“ Seine Mannschaft müsse unbedingt „gegenhalten und das Zentrum zumachen. Das wird ein ganz schwieriges Spiel für uns.“ In der offensiven Ausrichtung der Hausherren sieht der Karlsruher Hoffnungsträger aber auch Chancen für ein erfolgreiches „Umschaltspiel“.

Voraussichtliche KSC-Aufstellung: Vollath – Kinsombi (Valentini), Thoelke, Figueras, Kempe – Prömel, Meffert – Reese, Yamada, Stoppelkamp – Hoffer (Diamantakos).