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Kampfbetont wie das Hinspiel, hier Spielbergs Torjäger Alexander Zimmermann (rechts) gegen Demis Jung, wird auch das Rückspiel heute im Panoramastadion des FC Nöttingen sein.  Ripberger, PZ-Archiv
Kampfbetont wie das Hinspiel, hier Spielbergs Torjäger Alexander Zimmermann (rechts) gegen Demis Jung, wird auch das Rückspiel heute im Panoramastadion des FC Nöttingen sein. Ripberger, PZ-Archiv
11.04.2013

Neziraj und Zachmann fehlen dem FC Nöttingen in Spielberg, Bilger angeschlagen

Remchingen-Nöttingen. Beim FC Nöttingen jagt derzeit ein Derby das nächste. Nach dem Lokalkampf in Grunbach, den die Remchinger verdient mit 2:1 gewonnen haben, erwartet die Mannschaft von Trainer Michael Wittwer am Freitag um 19.00 Uhr im Panoramastadion den SV Spielberg. Einige wichtige Spieler fallen dabei aus.

Die Spiele gegen die Karlsbader sind immer von besonderem Reiz, rassig und kampfbetont – und meist hat der FC Nöttingen das bessere Ende für sich. Wie auch im Hinspiel, als der FCN durch Tore von Mario Bilger und Niklas Hecht-Zirpel mit 2:0 gewann. In der zweiten Runde des badischen Fußballpokals gewann der Pokal-Titelverteidiger am 3. August 2012 gar mit 3:0 in Spielberg. Torschützen: Hecht-Zirpel, Di Piazza und Bulut per Eigentor.

Trotz Abitur-Stress wird Niklas Hecht-Zirpel auch heute Abend gegen die Spielberger stürmen. Das ist wichtig für den FCN, weil mit „Leo“ Neziraj der bislang erfolgreichste Saison-Torschütze wegen einer Zehen-Prellung, die er sich am Samstag in Grunbach zugezogen hat, ausfällt. Ebenfalls in Grunbach hat sich Felix Zachmann schwer am Außenband verletzt. Mit einem Bänderriss am Knöchel wird er seiner Mannschaft drei bis vier Wochen fehlen. Ein Fragezeichen steht hinter Mario Bilger, der an einer Schienbein-Prellung laboriert.

Doch der FC Nöttingen hat eine gut bestückte Reservebank. Gut möglich, dass Riccardo Di Piazza heute gegen Spielberg wieder einmal von Beginn an auflaufen wird. Sollte Mario Bilger fehlen, wird auf seiner Position Winter-Neuzugang Mario Hohn über die linke Seite kommen. Mit Jannik Froschauer steht eine weitere Alternative für die Offensive bereit.

Beim SV Spielberg geht es ums nackte Überleben in der Oberliga. Weil auch Trainer Ralf Friedberger immer noch einige Verletzte zu beklagen hat, sieht er seine Mannschaft als klarenAußenseiter. Insgeheim hofft man in Karlsbad bei diesem Prestigeduell aber doch auf eine Überraschung.

„Für Spielberg geht es um jeden Punkt. Das wird auf jeden Fall ein Kampfspiel, wie eigentlich immer gegen diesen Gegner“, sagt Nöttingens Trainer Michael Wittwer. Dass Regen angesagt ist und die Platzverhältnisse entsprechend schwierig sein werden, erhöht die Wahrscheinlichkeit auf einen echten Lokalkampf.