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Zog im Regionalliga-Duell in Limbach mit der TTG Kleinsteinbach/Singen den Kürzeren: Albert Vilardell. Archiv foto: Becker 

Niederlage nach hartem Tischtennis-Kampf: Kleinsteinbach/Singen muss sich in Limbach geschlagen geben

Limbach. Trotz einer kämpferisch starken Vorstellung unterlag die TTG Kleinsteinbach/Singen in der Tischtennis-Regionalliga Südwest beim TV 06 Limbach letztlich mit 3:7. Den Grundstein legten die Hausherren bereits in den Doppeln. Nachdem Andersen/Vilardell gegen Schleppi/Sokolov in vier Sätzen klein beigeben mussten, zogen Nguyen/Abuhamda gegen Hübgen/Wagner mit 9:11, 8:11, 11:9, 11:8 und 8:11 den Kürzeren.

Als anschließend auch noch Albert Vilardell seinem Kontrahenten Mathias Hübgen zum Sieg gratulieren musste, schwanden Kleinsteinbach/Singens Hoffnungen auf Zählbares. Daran vermochte auch Andersens Fünfsatzerfolg über Christian Schleppi nur wenig zu ändern, zumal im hinteren Paarkreuz Hai Khanh Nguyen gegen den 17-jährigen Pavel Sokolov und der für den erkrankten Michael Schweizer eingesprungene Mohamed Salman Abuhamda gegen Christoph Wagner keine echte Siegchance hatten.

Zwar konnten sich dann Andersen im Spitzenduell gegen Hübgen sowie Vilardell gegen Limbachs Kapitän Schleppi behaupten und auf 3:5 verkürzen, doch sorgte Sokolov gegen Abuhamda mit einem 11:9-, 11:8- und 11:3-Erfolg für die Entscheidung. Den Schlusspunkt setzte nach knapp vier Stunden Spielzeit Limbachs Wagner.

Blick geht nach vorne

Während TVL-Kapitän Schleppi zugab, dass die Partie genauso gut auch umgekehrt hätte ausgehen können, lobte Pfinztals Mannschaftsführer Ilija Rajkovaca den Auftritt der TTG und versprach für das Heimspiel gegen die TTSF Hohberg in 14 Tagen einen ähnlich heißen Fight.

Die Verbandsliga-Partie zwischen dem TSV Amicitia Viernheim und der TTG Kleinsteinbach/Singen II fiel unterdessen der Corona-Pandemie zum Opfer und wurde verschoben.