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Die Zeit für Trainer Markus Kauczinski beim Karlsruher SC läuft ab. Foto: dpa
Die Zeit für Trainer Markus Kauczinski beim Karlsruher SC läuft ab. Foto: dpa
03.01.2016

Noch kein Nachfolger für KSC-Trainer Kauczinski in Sicht

Der Karlsruher SC startet am kommenden Donnerstag (14.00 Uhr) in die Vorbereitung auf die am Sonntag, 7. Februar, mit dem Heimspiel gegen den FSV Frankfurt beginnende und noch 15 Spiele umfassende „Restrunde“ der 2. Fußball-Bundesliga. Um ihr Saisonziel, nach den Plätzen fünf (2013/14) und drei (2014/15) ein drittes Mal hintereinander noch erreichen zu können, müssen die Wildparkprofis in etwas mehr als vier Wochen nahtlos an ihren noch vor der Winterpause erfolgten und mit den Siegen gegen Greuther Fürth (1:0) und beim FC St. Pauli (2:1) erfolgreichen Rückrundenstart anknüpfen.

Neue Spieler werden die Zaungäste beim Trainingsauftakt – nach dem derzeitigen Stand der Dinge – nicht begutachten können. Sportdirektor Jens Todt hatte noch vor Weihnachten angekündigt, dass der KSC in der Transferperiode II (bis 1. Februar 2016, 18 Uhr) keine Verpflichtungen tätigen werde und bestätigte am Sonntag: „Daran hat sich nichts geändert.“

Auch im Thema „Abgänge“ sei – zumindest derzeit – keine Bewegung, so Jens Todt weiter. Nach einer losen Anfrage aus der Dritten Liga – noch im alten Jahr – hinsichtlich Pascal Köpke hätten der KSC und der Sohn des deutschen Bundestorwarttrainers gemeinsam beschlossen, dass er sich im Wildpark durchbeißen wolle und solle. Eine ebenfalls „lose Anfrage“ aus der Zweiten Liga nach Mohamed Gouaida könne in den nächsten Tagen allerdings „heißer“ werden.

Noch bevor der KSC sein Trainingslager (17. bis 25. Januar) in Benahavis/Spanien bezieht, möchte Jens Todt die ein oder andere Vertragsverlängerung, zum Beispiel mit Kapitän und Torhüter Dirk Orlishausen, realisieren. Und hinsichtlich der Trainerfrage habe er sich auch zwischen den Jahren mit dem Präsidium in regem Austausch befunden und mit potenziellen Kauczinski-Nachfolgern Gespräche geführt. Mehr aber ließ sich der Sportdirektor zu diesem Thema nicht entlocken.

Das Vorbereitungsspiel am Samstag, 16. Januar (15.30 Uhr), im Wildparkstadion gegen den Rekordmeister FC Bayern München, der eine Woche später in die Bundesliga-Rückrunde startet, ist mit 27.560 Zuschauern ausverkauft. Für die Testspiele im Rahmen des Trainingslagers gegen den Liga-Konkurrenten SC Freiburg und den ungarischen Erstligisten Puskas Akademia müssen Termine, Anstoßzeiten und Spielorte noch festgelegt werden. Fixiert hingegen wurde inzwischen, dass das Testspiel gegen Greuther Fürth (Samstag, 30. Januar), die Generalprobe für das erste Punktspiel 2016, in Fürth stattfindet.