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Beim FC Nöttingen gibt jetzt Dubravko Kolinger als Trainer in der Regional liga die Richtung vor. PZ-Archiv/Ripberger 

Nöttingen-Trainer Kolinger: „Wir werden uns nicht verstecken“

Start in das Abenteuer Regionalliga: Aufsteiger FC Nöttingen eröffnet die Saison mit einem Heimspiel am morgigen Freitag um 19.00 Uhr gegen den Traditionsverein und ehemaligen Erstligisten FC Homburg. Vor dem ersten Spiel sprach die PZ mit dem neuen Nöttinger Trainer Dubravko Kolinger über Erwartungen und Ziele seiner Mannschaft in einer ausgesprochen stark besetzten Spielklasse.

PZ: Herr Kolinger, Sie haben zuletzt in Nöttingen die A-Jugend trainiert, haben zuvor in Muggensturm auch schon ein Herrenteam betreut. Was ist denn der größte Unterschied?

Kolinger: Die Männer, sind ausgebuffter, älter, reifer. Die Erwachsenen muss man schon ein bisschen anders anpacken als die Jungen.

Wo genau muss man die Älteren anders anpacken?

Die Jungen müssen mehr erklärt bekommen. Die alten Hasen wissen oft schon, wie es läuft. Die Jungen brauchen mehr Führung. Da muss man genauer erklären, warum etwas genau so gemacht werden soll. Bei den Älteren fehlen oft nur noch die Kleinigkeiten.

Sie haben ja einige Trainer in Ihrer langen Karriere erlebt. Haben Sie von jemand besonders viel gelernt oder profitiert?

Man nimmt von jedem ein bisschen was mit und fügt es dann für sich zusammen. Aber man muss immer seinen eigenen Stil entwickeln. Wenn man eine gute Mischung findet, passt es.

Wenn Sie sich selbst als Trainer beschreiben müssten – worauf legen Sie besonders wert?

Ganz wichtig ist die Disziplin, auf und neben dem Platz. Was im Fußball außerdem immer zählt, ist die Leistung.

Sie gehen jetzt mit dem FC Nöttingen eine Aufgabe an, die man getrost als schwierig bezeichnen kann. Nöttingen gilt bei der Konkurrenz sicher als Abstiegskandidat. Wie geht man eine solche Aufgabe an?

Ich glaube, dass das gar nicht so schlecht für uns ist. Wenn man unseren Etat sieht und wenn man die anderen Mannschaften sieht – eigentlich ist das eine 2. Liga. Mit unserem Etat sind wir natürlich ganz, ganz unten. Aber wir gehen die Sache an, wir können auch Fußball spielen. Die Jungs spielen schon seit Jahren zusammen. Wir gehen das ganz konzentriert an. Natürlich müssen wir noch lernen, aber viele der Jungs haben schon mal in der Regionalliga gespielt. Die wissen genau, worauf es ankommt.

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