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Einen Schritt schneller: Reinhard Schenker (rechts) hat sich in die Nöttinger Stammelf gespielt, hier gewinnt er das Duell gegen Spielbergs Rouven Gondorf.  Foto: Gössele 

Nöttingen schießt sich in die Favoritenrolle

Ein Appetithappen für das bevorstehende Pokal-Halbfinale der beiden Mannschaften war das Oberligaspiel am Freitagabend nicht. Zu deutlich dominierte der FC Nöttingen beim verdienten 3:0 (1:0)-Sieg die Partie gegen den SV Spielberg.

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FC Nöttingen schlägt Spielberg im Derby

Hat auch der SV Spielberg in dem mit Spannung erwarteten Derby genügend Gas gegeben? Die Meinungen gingen auseinander. Ob eine Mannschaft im Spiel letztlich alles gegeben hat, kann wohl am besten der Trainer erklären. Spielbergs Coach Peter Kobel jedenfalls war zufrieden mit dem Auftritt des Teams. „Ich will das hier nicht schöner reden, als es war. Aber meine Mannschaft hat alles gegeben, hat gekämpft. Es war eine erhebliche Steigerung gegenüber den letzten zwei Spielen“, meinte der Coach. Der 42-jährige Pfälzer trainiert die Spielberger seit dem Jahrswechsel, nachdem man sich dort im November von Martin Fleck getrennt hatte. Nöttingens Coach Wittwer zeigte sich kollegial: „Spielberg hat sich gewehrt und gut dagegengehalten“, meinte er diplomatisch.

Viele Beobachter der Partie, vor allem aus dem Nöttinger Lager, vermissten bei den Gästen aus Karlsbad doch ein wenig den Biss, den ein Team, das gegen den Abstieg kämpft, zeigen sollte.