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Zur Sache ging es im Mittelfeld, hier Timo Brenner (am Boden) und Riccardo Di Piazza (links) gegen den Spielberger Robin Hess (Mitte). Becker
12.04.2013

Nöttingen spielt unentschieden gegen Spielberg

Da war deutlich mehr drin für den FC Nöttingen. Bei widrigen äußeren Bedingungen kam der Fußball-Oberligist im mittelbadischen Derby nicht über ein 2:2 gegen den SV Spielberg hinaus. Die Tore erzielten Riccardo Di Piazza per Handelfmeter in der 9. Minute und Niklas Hecht-Zirpel in der 71. Minute für den FC Nöttingen. Für die Gäste trafen der Ex-Nöttinger Marius Schäfer zum 1:1 (22. Minute) und Timo Di Giorgio zum zwischenzeitlichen 2:1 (33.).

Bildergalerie: FC Nöttingen und SV Spielberg trennen sich Remis

Der abstiegsbedrohte SV Spielberg agierte sehr engagiert, gab keinen Meter Boden preis und kaufte dem FCN in Halbzeit eins den Schneid ab. Und das, obwohl die Karlsbader früh in Rückstand gerieten. Ein Schuss des Nöttingers Mario Hohn landete aus kurzer Distanz an der Hand von Christoph Nirmaier. Diesen Elfmeter musste man nicht geben, waren sich alle Beobachter einig. Di Piazza war’s egal. Eiskalt traf er gegen Oldie Martin Fischer im Spielberger Tor. Wegen akuter Personalprobleme beim SVS war der 43-jährige Ex-Keeper von KSC und FCP eingesprungen – und machte seine Sache sehr gut.

Spielberg kam zurück, erzielte gegen die unachtsame Nöttinger Deckung zwei blitzsaubere Tore. Doch nach der Pause schwächte sich der Gast selber. Robin Hess foulte in der 63. Minute den Nöttinger Torjäger Niklas Hecht-Zirpel von hinten, der Schiri wertete die Aktion als Notbremse und zeigte Rot. Hecht-Zirpel war es dann auch, der in der 71. Minute nach einer Linksflanke des agilen Mario Hohn per Kopf das verdiente 2:2 markierte.

In Überzahl übernahm der FC Nöttingen jetzt klar das Kommando, doch dicke Torchancen von Hecht-Zirpel (72.), Sascha Paseka (85.) und Di Piazza (90.) wurde eine Beute von Martin Fischer oder landeten an der Latte.

Beim FC Nöttingen stand Robin Kraski für den leicht angeschlagenen Sascha Rausch zwischen den Pfosten. Beim Nachholspiel in Walldorf am Dienstag soll Rausch aber wieder im Tor stehen.