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Ein wahrer Torgarant ist beim FCN Michael Schürg (links).  Ripberger
Ein wahrer Torgarant ist beim FCN Michael Schürg (links). Ripberger
02.03.2014

Nöttingen startet zur Aufholjagd

Remchingen-Nöttingen. Während der gesamten Vorbereitungsphase hatte Michael Wittwer Zufriedenheit ausgestrahlt. Und die Stimmungslage des Nöttinger Oberliga-Trainers änderte sich auch nach dem 3:1 über die Stuttgarter Kickers II nicht.

Nach dem Erfolg am Freitagabend zählte Wittwer die fußballerischen Pluspunkte seiner Truppe auf: „Wir waren eng am Mann, haben hinten nicht viel zugelassen und uns gute Torchancen erarbeitet.“ Der 47-jährige Wittwer konnte in der ersten Partie nach der Winterpause endlich wieder aus dem Vollen schöpfen. „Vor drei Monaten hatte ich gerademal zehn Mann im Training – und zwei davon waren Torhüter“, hielt der FCN-Coach fest.

Gegen die U23 der Kickers dauerte es zwar bis kurz vor der Pause, ehe Mittelstürmer Michael Schürg den lila-weißen Torreigen eröffnete. Genauso wie der erste Treffer wurde aber auch sein zweiter (46.) von den Teamkollegen mustergültig vorbereitet. „Ich musste nicht mehr viel machen und eigentlich nur den Fuß hinhalten“, versicherte Schürg im Nachhinein. Mit seinen Nebenleuten Mario Bilger, der das 1:0 vorbereitete, und Yasin Ozan versteht sich Schürg offenbar immer besser. Winter-Neuzugang Marc Schneckenberger, vom Regionalligisten Neckarelz gekommen, deutete auf der Doppel-Sechs neben Felix Zachmann seine Qualitäten zumindest an. „Ich hätte ihn mir noch etwas offensiver gewünscht“, sagte jedoch der Nöttinger Trainer. „Ich bin mir aber sicher, dass Marc eine Menge Luft nach oben hat.“ Schneckenberger soll das Nöttinger Team im Mittelfeld stabilisieren und nach hinten für mehr Sicherheit sorgen.

Verschärfter Konkurrenzkampf

Eines ist für den Tabellendritten sonnenklar. Soll es mit dem Regionalliga-Aufstieg klappen, dürfen nicht so viele Patzer wie in der Vorrunde passieren. Das weiß auch Reinhard Schenker, der zum 3:0 (65.) einlochte, ehe die Stuttgarter noch auf 3:1 verkürzten. „Vor der Winterpause hat sich die Mannschaft quasi von alleine aufgestellt. Das hat der Trainingsleistung nicht gutgetan. Mit mehr Konkurrenzkampf läuft das jetzt anders“, betont der rechte Flügelflitzer. Torjäger Schürg meint: „Von den ersten drei der Oberliga haben wir gegen Ende der Vorrunde am meisten geschwächelt. Das müssen wir jetzt von Spiel zu Spiel wettmachen.“pep