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„Was ist bloß mit Villingen los“, fragt sich Michael Wittwer.  Foto: Eibner
„Was ist bloß mit Villingen los“, fragt sich Michael Wittwer. Foto: Eibner
24.11.2011

Nöttingens Trainer Wittwer warnt vor dem abstiegsgefährdeten FC Villingen

Einen Tag vor dem ersten Advent will der FC Nöttingen am Samstag (14.30 Uhr) beim Auswärtsspiel in Villingen den vierten Sieg in Folge einfahren und sich damit die Vorweihnachtszeit etwas versüßen. Mit einem „Dreier“ würde sich der Fußball-Oberligist außerdem eine gute Ausgangslage für das Topspiel am Freitag, 2. Dezember daheim gegen Spitzenreiter VfR Mannheim schaffen.

Die Mannheimer sind zwar noch zwölf Punkte weg, doch der FC Nöttingen hat mit einer kleinen Serie, die Trainer Michael Wittwer in den letzten Wochen immer wieder gefordert hat, den Abstand verkürzt. Vor allem auf Tabellenplatz zwei, den momentan die TSG Balingen mit zwei Punkten Vorsprung auf die Lila-Weißen einnimmt. Und die Nöttinger könnten die TSG an diesem Wochenende sogar „schlucken“, denn die Balinger sind spielfrei. Voraussetzung dafür ist aber ein Sieg am Samstag beim abstiegsgefährdeten FC Villingen (Hinspiel 1:1).

Nach den zuletzt gezeigten Leistungen der Nöttinger dürfte dem eigentlich auch nichts im Wege stehen. Das Team um Kapitän Viktor Kärcher, der wieder in den Kader zurückkehrt, spielt konstant, sprüht vor Spielwitz und trumpft auch wieder in der Offensive auf. Doch Trainer Michael Wittwer warnt: „Villingen ist uns ein Rätsel. Vergangene Runde war die Mannschaft noch Dritter, dieses Jahr steckt sie mit guten Spielern und einem guten Trainer unten drin. Wir werden deshalb einen Teufel tun, Villingen am Tabellenstand zu messen und werden dementsprechend in die Partie gehen.“ Die Gastgeber stehen mit 15Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz (15). Am vergangenen Wochenende beim 0:0 gegen Kehl holten die Schwarzwälder nach sechs Niederlagen in Folge wieder den ersten Punkt.

„Wir müssen an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen“, sagt deshalb Wittwer, der eine „schwere Partie“ erwartet. Trotzdem will er in den kommenden beiden Spielen das Maximale. Das Topmatch gegen Mannheim spuckt ihm aber noch nicht im Kopf herum. „Ab Samstagnachmittag dann“, sagt Wittwer, der gegen Villingen vermutlich keine Umstellungen vornehmen wird. Dominique Jahn