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Das 0:2 in der Nachspielzeit: Walldorfs Nico Hillenbrand bezwingt Nöttingens Schlussmann Sascha Rausch. Ripberger
Das 0:2 in der Nachspielzeit: Walldorfs Nico Hillenbrand bezwingt Nöttingens Schlussmann Sascha Rausch. Ripberger
16.04.2013

Nur der Linienrichter spielt nicht mit: FC Nöttingen verliert in Walldorf

Walldorf. Ein Abseitstor kurz vor Schluss und ein Treffer in der Nachspielzeit – der FC Nöttingen hat am Dienstagabend sehr unglücklich das Nachholspiel in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg beim Spitzenreiter Astoria Walldorf mit 0:2 verloren.

Marcel Hofbauer erzielte in der 89. Minute – allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position – das 1:0, Nico Hillenbrand legte in der ersten Minute der Nachspielzeit nach einem Konter das 2:0 nach.

„Die Niederlage ist sehr ärgerlich“, meinte Nöttingens Manager Dirk Steidl nach dem Schlusspfiff. „Das Spiel war ausgeglichen, wir hätten einen Punkt verdient gehabt.“ Spielverderber war der Linienrichter, der kurz vor Schluss eine Abseitsposition von Walldorfs Marcel Hofbauer übersah und den Angriff laufen ließ. „Alle haben es gesehen, sogar der Gegner hat zugegeben, dass es Abseits war“, kritisierte Steidl die Leistung der Unparteiischen.

Wenig Torchancen

Die hatten die „Partie der wenigen Torchancen“ ansonsten gut im Griff, da auf beiden Seiten die Abwehrreihen dominierten.

Die beste Nöttinger Chance in der ersten Halbzeit vergab Timo Brenner mit einem Kopfball. Auf der Gegenseite wurde FCN-Schlussmann Sascha Rausch wenig ernsthaft geprüft. Beim 0:1 hatte er keine Abwehrchance. Fast hätte Nöttingen im Gegenzug noch den Ausgleich erzielt, doch der eingewechselte Maximilian Pfeiffer konnte Walldorfs Schlussmann Jürgen Rennar nicht bezwingen.