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Alois Schwartz. Foto: dpa-Archiv

„Nur ein Tor hat gefehlt“: KSC-Coach Schwartz mit dem Auftritt in Würzburg zufrieden

Karlsruhe. Auch am Morgen nach dem torlosen Unentschieden seiner Drittliga-Fußballer in Würzburg war der Karlsruher Cheftrainer Alois Schwartz weitestgehend zufrieden. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Schwartz.

„Wir wollten zum Beispiel den Gegner früh stören und nicht ins Spiel kommen lassen. Das ist uns gelungen. Letztendlich hat uns nur ein Tor gefehlt. Das lag in der ersten Halbzeit schon in der Luft und in der zweiten noch mehr. Chancen waren genug da.“ Das sei zwei Wochen zuvor auch beim SV Wehen Wiesbaden so gewesen. Dort wurden die Wildparkprofis aber für das Auslassen ihre Tormöglichkeiten mit einer 0:2-Niederlage bestraft. „Aus Würzburg haben wir wenigstens einen Punkt mitgenommen. Wir wollten auf Platz zwei zurück – das haben wir geschafft“, sagte Schwartz nun nach dem Montagsspiel.

Dass der Vorsprung auf die Verfolger Wehen Wiesbaden und Halle auf einen beziehungsweise auf drei Zähler geschrumpft ist, „darüber sollten wir nicht zu viel nachdenken“, sagt der KSC-Coach. „Am Samstag kommt der SV Meppen zu uns – diese Hausaufgabe müssen wir mit drei Punkten lösen.“ Nach den Innenverteidigern David Pisot (im Februar) und Daniel Gordon (im März) hat gestern auch Mittelfeldspieler Marc Lorenz ligaunabhängig beim KSC verlängert. Sein neuer Vertrag läuft bis 2021. Der 30-Jährige kam zur Saison 2017/18 von Wiesbaden und absolvierte bisher 56 Ligaspiele. Dabei schoss Lorenz vier Tore und bereitete elf vor.

Fürs Meppen-Spiel haben sich der KSC und „die neue welle“ eine besondere Aktion einfallen lassen. Am morgigen Gründonnerstag von 10 bis 13 Uhr können Familien und Kinder die etwa 200 blau-weißen Ostereier suchen, die KSC-Maskottchen Willi Wildpark rund ums Stadiongelände versteckt hat. Die Eier enthalten Gutscheine für zwei Freikarten für das Spiel.