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Kehrt in die Nöttinger Mannschaft zurück: Defensivspezialist Holger Fuchs.  Gössele, PZ-Archiv
Kehrt in die Nöttinger Mannschaft zurück: Defensivspezialist Holger Fuchs. Gössele, PZ-Archiv
28.11.2013

Oberliga-Hit FC Nöttingen - SSV Reutlingen gilt als Risikopartie

Der FC Nöttingen erwartet am Freitagabend den alten Fußballoberliga-Rivalen SSV Reutlingen. Das Spiel gilt erneut als Risikopartie, weshalb es eine deutlich erhöhte Präsenz der Polizei geben wird.

Spiele zwischen dem FC Nöttingen und dem SSV Reutlingen zählen zu den Schlagern der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg. Im heimischen Panoramastadion hatten die Lilaweißen in den vergangenen Jahren fast immer das bessere Ende für sich. Das hofft Trainer Michael Wittwer natürlich auch am Freitag, wenn die Gäste aus der Achalmstadt ab 19.00 Uhr auf den aktuellen Spitzenreiter FC Nöttingen treffen. Trotz der personellen Probleme mit vielen verletzten Spielern und dem gesperrten Holger Fuchs siegte Nöttingen zuletzt in Ravensburg mit 2:0.

Vor der Partie gegen Reutlingen hat sich die Lage ein wenig entspannt. Holger Fuchs hat seine Sperre von vier Spielen abgesessen. Der zuletzt wegen Grippe fehlende Sebastian Hofmann ist auch wieder dabei. Wahrscheinlich wird Holger Fuchs auf der linken Abwehrseite für Mario Hohn auflaufen. Der könnte ins linke Mittelfeld vorrücken, wo in Ravensburg Nachwuchsmann Alexander Mironow für den verletzten Mario Bilger sein Startelfdebüt gab. Sonst könnte alles beim Alten bleiben. Der 19-jährige Tobias Müller hat gute Chancen, wieder in der Innenverteidigung neben Sascha Paseka zu spielen.

Michael Wittwer hat großen Respekt vor dem Gegner. „Vom Potenzial her müssten die eigentlich weiter vorne stehen“, sagt der Coach über den aktuellen Tabellensechsten. Im Hinspiel, das 1:1 endete, ging es hoch her. Timo Brenner sah die Rote Karte. Es waren viele Emotionen im Spiel.

Dabei hat der FCN ein sehr gutes Verhältnis zum SSV Reutlingen. Das hängt auch mit dem DFB-Pokal zusammen. Da in der Region kein geeignetes Stadion zur Verfügung stand, trug der FC Nöttingen im August 2012 sein Erstrundenspiel gegen Hannover 96 im Stadion an der Kreuzeiche in Nöttingen aus.

Aber nicht nur deshalb sind Spiele gegen die Kicker von Rande der Schwäbischen Alb besondere Spiele. Vom Fußballverband und den zuständigen Sicherheitsbehörden werden die Partien als sogenannte Risikospiele deklariert. Das ist auch diesmal so. Es werden also mehr Polizisten und Ordner als sonst aufgeboten sein. Meldungen auf der Internetseite des SSV Reutlingen (http://fussball.ssv-reutlingen.de), wonach das Spiel zum Hochsicherheitsspiel aufgewertet sei, konnte Nöttingens Vorstandsvorsitzender Dirk Steidl nicht bestätigen. „Es ist ein Risikospiel wie immer gegen Reutlingen.“

Hintergrund einer angeblichen Aufwertung sind laut SSV-Homepage die Ereignisse vom vergangenen Freitag in Reutlingen, als Anhänger des Karlsruher SC II im Kreuzeiche-Stadion eine Schlägerei anzettelten, bei der auch ein Polizist verletzt worden ist.

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