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 Der FC Nöttingen sicherte sich einen späten 2:1-Sieg beim SV Spielberg. Foto: Hennrich, PZ-Archiv
 Der FC Nöttingen sicherte sich einen späten 2:1-Sieg beim SV Spielberg. Foto: Hennrich, PZ-Archiv
17.08.2017

Oberliga-Klassiker: Saisonstart des FC Nöttingen gegen SV Spielberg

Remchingen-Nöttingen. Die Begegnungen zwischen dem SV Spielberg und dem FC Nöttingen zählen zu den Klassikern in der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg. Am Samstag ist es mal wieder soweit. Um 18.00 Uhr kommt es im Karlsbader Ortsteil zum prestigeträchtigen Derby der ehemaligen Regionalligisten. Spielberg steht nach der 0:2-Auftaktniederlage beim 1. Göppinger SV schon unter Zugzwang. Für den FC Nöttingen ist die Partie im Bechtle-Stadion die Punktspiel-Ouvertüre der Spielzeit 2017/18. Denn am ersten Spieltag war die Mannschaft von Trainer Dubravko Kolinger im DFB-Pokal gegen den VfL Bochum (2:5) beschäftigt.

Beide Mannschaften äußern vor der Partie großen gegenseitigen Respekt. Spielberg schiebt den Gästen aus dem Nachbarort Remchingen die Favoritenrolle zu. Aufgrund der aktuellen Kräfteverhältnisse ist diese Einschätzung wohl auch nicht falsch. Doch Kolinger warnt: „Das ist ein Derby. Da kann alles passieren.“ Wie in der Saison 2013/14, als Nöttingen in Spielberg mit sage und schreibe 4:7 verlor und am Ende aber doch noch in die Regionalliga aufstieg. Die letzte Begegnung der alten Rivalen fand im Mai 2015 statt. Vor 3450 Zuschauer gewann Nöttingen das BFV-Pokalfinale gegen Spielberg in Langensteinbach mit 3:2 und bekam danach im DFB-Pokal den FC Bayern München zugelost.

Die Nöttinger Generalprobe für die Partie in Spielberg war nicht berauschend. Zwar gewann die Mannschaft am Mittwochabend im BFV-Pokal beim Kreisligisten Fvgg Weingarten mit 4:0, zeigte aber vor allem in der ersten Hälfte Schwächen. Kolinger schonte in der Partie einige Stammkräfte. Ob die Mannschaft, die in Spielberg mit einem Sieg in die neue Saison starten soll, so beginnt wie gegen Bochum, mochte der Coach nicht bestätigen. Es könnte also durchaus einige Veränderungen geben. Verletzungsbedingte Ausfälle gibt es allerdings keine.

Kurzfristig hat der FC Nöttingen noch Jimmy Marton verpflichtet. Der 22-jährige Offensivspieler kommt vom TSV 1860 München II und ist offensiv vielseitig verwendbar. Der in Bruchsal geborene ehemalige U17-Nationalpieler ist beim FV Hambrücken groß geworden, bevor er zu den Junioren des KSC wechselte. Zur Saison 2014/15 wurde Jimmy Marton vom Karlsruher SC zur SpVgg Unterhaching ausgeliehen. Nach einem halben Jahr wechselte Marton in die zweite Mannschaft des TSV 1860 München.