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FC Nöttingen

Zählt zu den vielen Nöttinger Nachwuchs-Hoffnungen: Jonas Marten.   Hennrich, PZ-Archiv
Zählt zu den vielen Nöttinger Nachwuchs-Hoffnungen: Jonas Marten. Hennrich, PZ-Archiv
12.04.2018

Oberligist FC Nöttingen baut in der nächsten Saison auf eigene Talente

Der Zug nach oben dürfte für den FC Nöttingen nach der 1:3-Niederlage beim Oberliga-Spitzenreiter TSG Balingen abgefahren sein. Acht Punkte beträgt der Rückstand auf Platz zwei, der zu Aufstiegsspielen berechtigt. Hinter den Kulissen laufen derweil die Planungen für die nächste Saison der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg.

Zunächst gilt es, die Trainerfrage zu klären. Die Anzeichen verdichten sich, dass der Verein mit dem Amtsinhaber Dubravko Kolinger weitermachen wird. Auf Nachfrage wollte Vorsitzender Dirk Steidl dies weder dementieren noch bestätigen. „Ich bin mit der Entwicklung der Mannschaft sehr zufrieden. Es läuft richtig gut. Auch die zweite Mannschaft macht mir sehr viel Freude“, sagt Steidl. So gesehen dürfte der neue Vertrag für Kolinger wohl nur noch Formsache sein. Der hat betont, dass er sich ein weiteres Engagement in Nöttingen durchaus vorstellen könne.

Auch am Kader für die neue Saison wir fleißig gebastelt rund ums Panoramastadion. Die Gespräche laufen. Einen großen Umbruch wird es – wie immer in den vergangenen Jahren – auch diesmal nicht geben. „Wir wollen uns punktuell verstärken und vor allem auch unsere eigenen, jungen Talente einbauen“, betont Steidl.

Das ist er auf einer Linie mit Dubravko Kolinger. „Wir haben in der zweiten Mannschaft ein paar sehr gut, ambitionierte Talente. Der Unterbau ist gut.“ Kolinger nennt exemplarisch die Namen Jonas Marten, Marcus Karl, Oliver Gabel, Jonathan Walch, Valentyn Podolsky oder Jeanot Soja. Einige davon haben schon Oberliga-Luft geschnuppert. Jonas Marten stand am vergangenen Freitag beim 1:3 in Balingen in der Startelf, Marcus Karl wurde später eingewechselt. Mit Dennis Schneider, Sebastian Schönthaler und Niklas Kolbe stehen schon drei Eigengewächse im Oberliga-Team ihren Mann.

De Santis wieder verletzt

Das müssen sie auch am Samstag tun, wenn der 1. Göppinger SV im Panoramastadion aufkreuzt (15.30 Uhr). Dubravko Kolinger erwartet, dass seine Mannschaft an die gute zweite Hälfte vom vergangenen Freitag in Balingen anknüpft. Ernesto de Santis, der beim Spitzenreiter nach langer Verletzungspause wieder einen Kurzeinsatz hatte, hat sich wieder leicht verletzt. „Vielleicht kam sein Einsatz zu früh. Ich muss noch das Abschlusstraining abwarten. Die Spielerdecke bleibt dünn“, so Kolinger.

Der Göppinger SV ist auf Platz neun direkter Tabellennachbar des FC Nöttingen (Platz acht). Das Hinspiel in Göppingen gewannen die Schwaben klar mit 4:0.