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SG Pforzheim/Eutingen

Junge Spieler wie Nick Kusch waren bei der SG Pforzheim/Eutingen zuletzt verstärkt in der Oberliga-Mannschaft der Männer im Einsatz – und das auch noch erfolgreich.  PZ-Archiv/Hennrich
Junge Spieler wie Nick Kusch waren bei der SG Pforzheim/Eutingen zuletzt verstärkt in der Oberliga-Mannschaft der Männer im Einsatz – und das auch noch erfolgreich. PZ-Archiv/Hennrich
08.03.2018

Oberligist SG Pforzheim/Eutingen empfängt Tabellenvierten Herrenberg

Sieg in Plochingen, erstmals in dieser Saison Tabellenführer – besser hätte die SG Pforzheim/Eutingen die Werbetrommel für das Spitzenspiel der Handball-Oberliga daheim gegen die H2Ku Herrenberg nicht rühren können. Weil es für den Gast aus dem Gäu wohl um die letzte Chance geht, noch einen der beiden Aufstiegsplätze zu erreichen, wird am Samstagabend eine gut besuchte und auch stimmungsvolle Bertha-Benz-Halle erwartet.

Die Übernahme der Spitze hat überrascht, weil Alexander Lipps auch mit personellen Problemen kämpft. Sandro Münch und Max Lupus fielen in Plochingen aus, Jan Strehlau, Michael Hohnerlein und Jan Broschwitz gingen angeschlagen in die Partie. Und mit Nick Kusch musste der Vertreter für Max Lupus ebenfalls passen.

Rückgriff auf Talentschmiede

Aber die Eutinger haben ja ihre Talentschmiede, aus dem Alexander Lipps mit Vincent Wohlfahrt und dem erst 17-jährigen Leon Gerstner zwei weitere Novizen aus dem Hut zauberte. Während die Eutinger am Samstag auf das Trio Strehlau, Hohnerlein und Broschwitz setzen können, werden Münch und Max Lupus weiter fehlen. Wer von den fünf A-Jugendlichen, die in zuletzt ihren Einstand gaben, diesmal dabei ist, entscheidet sich kurzfristig.

Wie beim 24:19-Sieg beim Aufeinandertreffen in der Vorrunde soll auch diesmal Pforzheims Abwehr den Sieg garantieren. Seinerzeit standen die Pforzheimer nach nur 7:5-Zählern aus den ersten Spielen unter Zugzwang, diesmal steht Herrenberg unter Druck. Eine weitere Niederlage könnte das Aus im Aufstiegsrennen bedeuten. Der Zusammenschluss der Vereine Haslach, Herrenberg und Kuppingen spielte vor einigen Jahren sogar in der 2. Bundesliga. Seit die Mannschaft zur Saison 2015/2016 wieder in der Oberliga landete, versucht man mit Trainer Alexander Job, dem routinierten Christian Dürner als Spiellenker und Rückraumwerfer Cornelius Maas die Rückkehr in die 3. Liga.