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Um den Einsatz von Sandro Münch (am Ball) bangt man bei der SG Pforzheim/Eutingen. PZ-Archiv/Becker 

Oberligist SG Pforzheim/Eutingen vor Heimspiel gegen Deizisau nicht sorgenfrei

Wenn Meisterschaften, wie es landläufig heißt, wirklich in der Abwehr entschieden werden, befindet sich Handball-Oberligist SG Pforzheim/Eutingen auf einem guten Weg. Es war schon beeindruckend, wie die Eutinger mit einer aggressiven und offensiven Deckung jüngst gegen Neckarsulm lediglich 15 Gegentreffer zuließen.

Ganz stark auch Keeper Mile Matijevic, der sich aber auch auf seine Abwehr verlassen konnte. Mit ein Grund, dass die Eutinger in dieser Woche mit Keeper Matijevic und Michael Hohnerlein, der vor allem in der Defensive seine Qualitäten hat, die ersten Vertragsverlängerungen fixierten.

Am Samstag hat die SG zur gewohnten Anwurfzeit um 20 Uhr erneut Heimrecht in der Bertha-Benz-Halle. Gegner ist diesmal der TSV Deizisau. Vom Tabellenbild eine lösbare, für Trainer Alexander Lipps aber alles andere als eine 08/15-Aufgabe. „Der Spielverlust in Deizisau war für mich in dieser Runde die bitterste Niederlage“, sagt er.

Deizisau ist nach der Winterpause noch nicht in der Spur, wie 1:11 Punkte deutlich machen. Tabellenvorletzter ist das Team inzwischen. Gerade diese Platzierung wird Deizisau, das mit 30 Treffern pro Spiel auf eine der drei durchschlagskräftigsten Sturmreihen der Liga setzen kann, besonders anstacheln.

SG-Spieler angeschlagen

Die Pforzheimer kämpfen zudem mit personellen Sorgen. Sandro Münch hat gegen Neckarsulm einen Schlag auf die Hand abgekommen, die Schwellung will einfach nicht abklingen, sein Einsatz am Samstag ist eher unwahrscheinlich. Dominik Seganfreddo (Fieber) und Julian Broschwitz (Rückenbeschwerden) fehlten diese Woche zeitweise im Training, Jan Strehlau hatte wieder Schmerzen im Sprunggelenk. Broschwitz und Strehlau könnten es bis Samstag schaffen, für Seganfreddo könnte Tim Kusch aus dem Nachwuchs wieder eine Einsatzchance erhalten.