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Volle Konzentration im Aufstiegskampf zeigt das Faustball-Team des TV Obernhausen mit Laura Glauner und Lea Maria Henn.   J. Keller/PZ-Archiv
Volle Konzentration im Aufstiegskampf zeigt das Faustball-Team des TV Obernhausen mit Laura Glauner und Lea Maria Henn. J. Keller/PZ-Archiv
19.12.2016

Obernhausen im Faustball eine Klasse für sich

Die Bilanz der Faustball-Teams aus dem östlichen Enzkreis hätte am letzten Spieltag des Jahres nicht besser sein können. Zwar gewann der TV Öschelbronn nur eines seiner zwei Spiele, die Niederlage kassierten die TVÖ-Frauen allerdings im Derby. Das Spiel gegen den weiterhin unbesiegten TV Obernhausen endete 1:3.

2. Bundesliga West Frauen

In einer sehr gut gefüllten Halle empfingen die Öschelbronner Frauen neben dem Erstplatzierten TV Obernhausen, der einige Fans mitbrachte, den TV Dörnberg. Im Derby, das zugleich ein Spitzenspiel war, ließen beide Teams gleich zu Beginn großen Kampfgeist erkennen. Einmal mehr tat sich der TVÖ erst schwer, konnte sich aber noch in den ersten Satz kämpfen, der jedoch mit 9:11 an Obernhausen ging. Nach spannenden Spielzügen konnte der Tabellenzweite Öschelbronn durch ein 11:6 ausgleichen. Im dritten Durchgang funktionierte Obernhausens Angriff gut, das Ergebnis war ein weiteres 11:9. Danach entschieden Fehler von Öschelbronn das Spiel vorzeitig. Nach einem 11:4 war dem Gast das 3:1 sicher.

Gegen das um den Klassenverbleib kämpfende Dörnberger Team ließ Obernhausen dann auch nichts anbrennen. Nach dem 3:1 (11:8, 8:11, 11:6, 13:11) geht der TVO mit 20:0 Punkten ins neue Jahr.

Danach vermied es Gastgeber Öschelbronn, Dörnberg zu unterschätzen. Beim 3:0 des TVÖ ging der erste wie auch der dritte Satz mit 11:2 an Öschelbronn. Im zweiten Durchgang lief es holpriger. Aufgrund vieler unkonzentrierter Spielzüge und einiger Fehler gab der Favorit acht Punkte ab.

2. Bundesliga Süd Männer

Zweitliga-Rückkehrer TV Hohenklingen ist auch am fünften Spieltag ungeschlagen geblieben. Als Tabellenführer darf sich der TVH mit der Aufstiegsrunde befassen. In Kaufbeuren gewann der Schwabenliga-Meister sowohl gegen Gastgeber TV Neugablonz, als dann auch im absoluten Spitzenspiel gegen den Mitaufsteiger TSV Calw. War der TVH nach dem Sieg gegen die Nordschwarzwälder am ersten Spieltag davon ausgegangen, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben, nun streben sogar beide Teams nach Höherem. Das Rückspiel gegen Calw gewann Hohenklingen mit 3:2. „Unsere Jungs haben sich nicht verunsichern lassen und vor allem im fünften und entscheidenden Satz kühlen Kopf behalten“, sagte TVH-Co-Trainer Guido Schaub auch im Hinblick darauf, dass für den Gegner inzwischen ein Schweizer Nationalspieler aufläuft. Den ersten Satz holte Calw mit 11:8, danach war der TVH mit 12:10 und 11:7 erfolgreich, ehe nach einem 5:11 ein Entscheidungssatz fällig wurde. Diesen holte Hohenklingen mit 11:9.

Beim 3:0 gegen Neugablonz hatte das Team aus der Fauststadt Knittlingen nur im ersten Satz zittern müssen. Den holte Hohenklingen in der Verlängerung mit 12:10. In den folgenden Sätzen kamen die Schlagmänner Michael Krauß und Markus Schweigert immer besser zum Zug. Platziert geschlagene Angriffe und eine starke TVH-Abwehr sorgten, dafür, dass die weiteren Sätze 11:5 und 11:2 endeten.

Tabellendritter ist der Erstliga-Absteiger TV Waldrennach, der beim TuS Frammersbach den Gastgeber mit 3:1 (10:12, 11:8, 11:7, 11:4) und zuvor den TSV Unterpfaffenhofen mit 3:0 (11:6, 11:5, 11:7) besiegte. pm/rh/rks