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Carolina Krafzik absolvierte ihren ersten Einsatz bei Olympia in Tokio mit Bestzeit.  Foto: Kappeler/dpa 
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Auf Bahn 1 kämpfte Constantin Preis bis zuletzt . Er wurde Vierter (links der Franzose Wilfried Happio).  Foto: Weiken/dpa 

Öschelbronnerin Carolina Krafzik läuft bei Olympia Bestzeit – Constantin Preis aus Pforzheim kampfstark

Pforzheim/Tokio. Bei den Olympischen Spielen ist der Pforzheimer Constantin Preis seiner Kollegin Carolina Krafzik nach dem vergangenen Wochenende in einem voraus. Während er das Halbfinale und auch seinen letzten Tokio-Einsatz bereits hinter sich hat, steht der 400-Meter-Hürdenläuferin das zweite Rennen noch bevor.

Nachdem sich Preis in seinem Vorlauf am Freitag als Vierter von acht behauptet hatte, machte Carolina Krafzik am Samstag sogar noch einen besseren Eindruck. Dalilah Muhammad aus den USA war in 53,97 Sekunden deutlich voraus. Dahinter ging es eng zu und die Öschelbronnerin schob sich in 54,72 Sekunden auf Platz zwei. „Es war gut. Bestzeit“, hielt die 26-Jährige nach ihrem Olympia-Debüt kurz und knapp fest. Diesen Montag um 13.35 Uhr (MESZ) geht es für sie weiter.

Am Sonntag stand für den 23-jährigen Preis das Halbfinale an – und wieder kam der Pforzheimer als Vierter an. Auf der Zielgeraden mchte Preis, der auf der Innenbahn lief, noch gehörig Boden gut. Laufsieger wurde Kyron McMaster (Britische Jungferninseln/48,26).

„Ich hab mich heute viel besser gefühlt als im Vorlauf“, sagte der Pforzheimer im ZDF und zeigte sich einigermaßen zufrieden. Wie für Preis (49,10 Sekunden) war auch für Luke Campbell (Frankfurt/48,62) und Joshua Abuaku (Frankfurt/49,93) im Halbfinale Schluss.

Zuletzt bekräftigte Preis, dass er als Leichtathlet noch viel vorhat und er am Liebsten schon bei Olympia in drei Jahren in Paris auftrumpfen würde. „Die nächsten Olympischen Spiele – oder eins drauf – , da werde ich auf jeden Fall im Finale sein“, versprach der Pforzheimer vor laufender Kamera.

Mit Material von dpa

Ralf Kohler

Ralf Kohler

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