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Viel Mittelfeldgeplänkel statt dynamischem Zweikampf war bei der Partie Fvgg. 08 Mühlacker (dunkelblau) gegen Knittlingen stilprägend. Foto: Jähne
Viel Mittelfeldgeplänkel statt dynamischem Zweikampf war bei der Partie Fvgg. 08 Mühlacker (dunkelblau) gegen Knittlingen stilprägend. Foto: Jähne
Beim Spiel gegen die Alemannia Wilferdingen hatte der TSV Ötisheim (blau) ob des hohen Ergebnisses allen Grund zur Freude. Foto: Fotomoment
Beim Spiel gegen die Alemannia Wilferdingen hatte der TSV Ötisheim (blau) ob des hohen Ergebnisses allen Grund zur Freude. Foto: Fotomoment
Keine Chance gegen Wurmberg-Neubärental hatte Ölbronn-Dürrn (weiß), die mit 1:6 sang- und klanglos untergingen.
Keine Chance gegen Wurmberg-Neubärental hatte Ölbronn-Dürrn (weiß), die mit 1:6 sang- und klanglos untergingen.
21.05.2017

Ötisheim schießt Wilferdingen aus dem Aufstiegskampf

Allerdings blieb in einer anderen Partie der Torreigen weitestgehend versagt: Zwei Elfmeter innerhalb von 120 Sekunden sind mit Abstand die spektakulärsten Ereignisse, die es aus der Begegnung Fvgg. 08 Mühlacker gegen den FV Knittlingen (Kreisklasse A1 Pforzheim) zu berichten gibt.

Dass die Gastmannschaft im Kampf um den Aufstiegs-Relegationsplatz zudem drei Punkte holen konnte, war für die mitgereiste Anhängerschaft wohl die einzige Entschädigung für rund 90 Minuten spielerischen Leerlauf auf beiden Seiten. Dabei begannen die Knittlinger deutlich ambitionierter, konnten in Sachen Angriff jedoch keinerlei Akzente setzen. So verlor sich die Partie in der ersten Halbzeit in allerhand Fouls und Mittelfeldgeplänkel, so dass es gerade mal zu einer sehenswerten Strafraumszene von Seiten der Fauststädter gereicht hatte.

Dass manchmal alleine der Elferpunkt über Sieg oder Niederlage entscheiden kann, wurde bei deser Begegnung nur allzu deutlich: Beide Male verwandelte Ufuk Kocaoglu mühelos - vorangegangen waren ein Rempler in der 55. sowie ein Handspiel in der 65. Minute. Ziemlich vermeidbar war hingegen der Anschlusstreffer zum 2:1 (80. Minute) durch Nikolaos Machairoudis, der aus nächster Nähe eine fast schon läppische Flanke problemlos einköpfen konnte, was vom Knittlinger Schlussmann Daniel Bickel durchaus hätte verhindert werden können.

Ein regelrechtes Torefestival boten sich der TSV Ötisheim und die Alemannia Wilferdingen (ebenfalls Kreisklasse A1 Pforzheim), die nach der gestrigen 3:5-Niederlage als erstes aus dem Kampf um die Aufstiegsrelegation ausscheiden. Thomas Barho, Fußballabteilungsleiter des TSV, sprach von „einem turbulenten Spiel mit heißer Anfangsphase“, bei dem es sogar noch mehr Tore hätte geben können. Für die Treffer sorgten: Max Oehler (7.), ein Eigentor der Wilferdinger Gäste (10.) und Christian Hidalgo (18.), wobei Simon Hartmann in der 38. Minute den ersten regulären Zähler für die Alemannia erzielen konnte. In der 48 Minute legte Johannes Schäfer zum 4:2 nach, bevor der Ötisheim Marco Keller auf 5:2 erhöhte (57.) und Julian Walch in der 76. Minute den Endstand perfekt machte. Bereits am 14. Mai konnte Ötisheim dem Aufstiegsaspiranten Zaisersweiher beim 2:2 einen Punkt abnehmen - als „Aufsteigerschreck“ sehen sich Barho und seine Mannschaft trotz der positiven Resultate jedoch nicht.

Ordentlich Federn im Abstiegskampf in der Kreisliga Pforzheim musste die SG Ölbronn-Dürrn lassen, die von der Gastmannschaft (TSV Wurmberg-Neubärental) mit 1:6 regelrecht an die Wand gespielt wurde. Für die Treffer sorgten der dreifache Torschütze Karsten Wolf (7., 31., 63.), Michael Reich (22.) Jonte Weber (60.), Martin Eberle (74.) sowie Tim Baum in der Nachspielzeit per Strafstoß für die glücklose Heimmannschaft, die den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen kann.