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Einsatz in der Startelf: Mittelfeldspieler Mario Bilger darf heute im Heimspiel gegen Offenburg auf der linken Seite wirbeln. Foto: PZ-Archiv, Eibner
Einsatz in der Startelf: Mittelfeldspieler Mario Bilger darf heute im Heimspiel gegen Offenburg auf der linken Seite wirbeln. Foto: PZ-Archiv, Eibner
17.11.2011

Offenburg wartet: FC Nöttingen will weiter nach oben

Oberligist FC Nöttingen empfängt am Freitag den Aufsteiger Offenburger FV. Im ersten Spiel der Rückrunde soll der dritte Sieg in Folge her.

Der Offenburger FV hat viel Herzblut, der FC Nöttingen dafür die größere Leidenschaft. Beim Klick auf die Homepage des Offenburger FV springt einem der Slogan „Wir haben Herzblut“ entgegen. Und das Team von Trainer Arnold Brunner schlägt sich als Neuling in der Oberliga Baden-Württemberg wahrlich bisher nicht schlecht. 17Punkte, Tabellenplatz 12 – sogar den derzeitigen Tabellenzweiten SSV Ulm hat man vor vier Wochen mit 4:1 geschlagen. Es scheint so, als habe der Aufsteiger noch nicht ganz sein Pulver von der Aufstiegseuphorie verschossen. Dass die Offenburger sich vor allem gegen die Topteams kräftig ins Zeug legen, bekam auch der FC Nöttingen zu spüren.

1:1 hieß es am ersten Spieltag nach 90 Minuten, in denen FCN-Keeper Daniel Jilg noch einen Foulelfmeter von OFV-Stürmer Valon Salihu entschärfte. Schon damals merkten die Nöttinger, dass diese Runde kein Selbstläufer wird.

Nach einigem Auf und Ab haben sich die Lila-Weißen aber nun eingeschossen. Zuletzt gab es ein 4:1 gegen die Stuttgarter Kickers und beim Kehler FV ein 3:0. Im morgigen Heimspiel (Anpfiff im Panoramastadion um 19.00 Uhr) soll nun der dritte Sieg in Folge her. Denn die Mannschaft von Trainer Michael Wittwer will mehr. Mehr als Tabellenplatz sechs, mehr als nur 27 Punkte.

„Wir kommen nur voran, wenn wir eine kleine Serie starten“, sagt der Nöttinger Coach. „Unentschieden – und von den haben wir ja einige auf dem Konto (6, Anm. Red.) – helfen uns nicht weiter. Deshalb wollen wir gegen Offenburg wieder konzentriert zu Werke gehen und mit viel Leidenschaft drei Punkte holen.“

Nach der Verletzung von Mittelfeldspieler Riccardo Di Piazza (Innenbandteilabriss im Knie) wird Wittwer heute Abend die Mannschaft etwas umbauen. Mario Bilger rückt in die Startelf und soll im linken Mittelfeld wirbeln. Die Spielmacherposition von Di Piazza nimmt Leutrim Neziraj ein. Da Viktor Kärcher beruflich verhindert ist, darf Andreas Trick in der Viererkette links ran.

Und wer kümmert sich um die Standards – nach dem Ausfall von Di Piazza? „Von außen können Mario Bilger und Thorben Schmidt die Bälle reinschnibbeln. Zentral darf Dubravko Kolinger ran. Aber wir haben auch noch weitere gute Schützen“, erklärt Wittwer. Dominique Jahn