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Auf harte Gegenwehr wird sich die SG mit Leon Gerstner (Mitte) auch am Samstag in Konstanz einstellen müssen.  Foto: PZ-Archiv, Hennrich 

Ohne Druck nach Konstanz: SG Pforzheim/Eutingen reist in der Aufstiegsrunde gelassen zum Favoriten

Pforzheim. Mit der Begegnung bei der HSG Konstanz steht der SG Pforzheim/Eutingen an diesem Samstag die wohl härteste Begegnung in der Aufstiegsrunde zur 2. Handball-Bundesliga bevor. Die Mannen vom Bodensee gelten aus dem Bereich der Südgruppe als heißester Anwärter auf den Wiederaufstieg in die 2. Liga, der sie bis zur Saison 2020/2021 bereits angehörten.

In der laufenden Spielrunde hat sich Konstanz in der schweren Gruppe F, in der Mannschaften wie Fürstenfeldbruck und Oppenweiler/Backnang sich nicht für die Aufstiegsrunden zu qualifizieren vermochten, mit dem souveränen Punktverhältnis von 40:4-Zählern durchgesetzt. Die vier Minuszähler handelte man sich erst ein, als das Erreichen der Qualifikation bereits gesichert war. In der Aufstiegsrunde setzten sich die „Seehasen“ im Spiel bei der HSG Hanau unangefochten mit 36:22 durch.

Beste Offensive

„Konstanz stellt das offensivste Team der Runde, spielt den konsequentesten Gegenstoß, hat den breitesten Kader und kann, wenn es darauf ankommt, alle Positionen dreifach besetzen“, schwärmt SG-Trainer Alexander Lipps von den Fähigkeiten und Möglichkeiten des Gegners geradezu.

Mit Bornholder, der in der zweiten Reihe die Fäden zieht, den Rückraumschützen Michelberger und Beckmann sowie den pfeilschnellen Außen Hild und Czako, die traditionell die meisten Tore schießen, sind die effektivsten Kräfte des Gegners genannt.

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Grandioses erstes Spiel der Aufstiegsrunde: SG Pforzheim/Eutingen bändigt die Drachen

Und dennoch fährt Alexander Lipps mit seinen Mannen am Samstag gelassen zum Bodensee, denn der Druck, gewinnen zu müssen, liegt eindeutig aufseiten des Gegners, der unbedingt wieder in die 2. Bundesliga zurück will.

Der Auftritt gegen die Dragons, von dem Alexander Lipps sich noch einmal einen kräftigen Schub erhofft, hat das Selbstvertrauen seiner Mannen enorm gestärkt. Wenn man ins Rollen kommt, kann man mit jedem der Gegner in der Aufstiegsrunde mithalten und dass man mit Bastian Rutschmann einen Keeper in den Reihen hat, der Spiele fast im Alleingang entscheiden kann, hat sich erst am vergangenen Samstag wieder gezeigt.

Was die Besetzung der SG betrifft, wird am Samstag auf jeden Fall Abwehrchef Michael Hohnerlein wieder mit auflaufen, kleine Fragezeichen stehen noch hinter Lukas Süsser und Jan Wörner.