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Karlsruher SC

Der KSC soll vorne stehen. Als bisheriger Tabellenzweiter hat das Team von Trainer Alois Schwartz gute Aufstiegschancen. Foto: dpa/Karmann
Der KSC soll vorne stehen. Als bisheriger Tabellenzweiter hat das Team von Trainer Alois Schwartz gute Aufstiegschancen. Foto: dpa/Karmann
21.01.2019

PZ-Interview mit KSC-Coach Alois Schwartz: „Wir müssen immer alles abrufen“

Karlsruhe. Nach 20 von 38 Spielen steht der Fußball-Drittligist Karlsruher SC auf einem Aufstiegsplatz. Nach intensiver Trainingsarbeit bestreitet der Tabellenzweite am Sonntag (13 Uhr/telekomsport) beim FSV Zwickau das erste Punktspiel in diesem Jahr. KSC-Trainer Alois Schwartz gewann während der Vorbereitung positive Eindrücke.

PZ: Herr Schwartz, wie lautet Ihr Fazit der zu Ende gehenden Vorbereitungsphase auf die Restsaison?

Alois Schwartz: Zunächst bin ich wirklich froh darüber, dass wir diese intensive Phase verletzungsfrei überstanden haben. Mit den Testspielen war ich auch insgesamt zufrieden. Gegen Jeunesse Esch, zum Abschluss, haben wir aber zu wenig Tore gemacht, denn die Gelegenheiten dazu waren da. Gut war: Wir haben keine Chancen zugelassen. Wir haben uns gesteigert, auch in den Ergebnissen, so sollte es in der Vorbereitung sein. Ein weiterer Grund zufrieden zu sein …

PZ: Ist man so weit im Plan, dass man in Zwickau erfolgreich in die Restsaison starten kann?

Alois Schwartz: Wenn das erste Spiel gelaufen ist, weiß man: Es war gut – oder weniger gut. Die Mannschaft hat gut an der Fitness und an der Abstimmung im Team gearbeitet. In den Testspielen war es in Ordnung. Zuerst haben wir im Trainingslager gegen den Zweitligisten Magdeburg verloren. Aber wir waren lange auf Augenhöhe, haben nur durch die vielen Auswechslungen etwas den Faden verloren. Rotterdam hat uns eine Viertelstunde an die Wand gespielt, 2:0 geführt. Aber: Wir sind nicht eingebrochen, haben uns gewehrt. Auch das war ein positiver Fingerzeig. Dann kam Winterthur, das war von Beginn an richtig gut. Gegen Esch haben wir gewonnen, sind ohne Gegentreffer geblieben. Schade war eigentlich nur, dass Alex Groiß wegen seiner Bauchmuskelprobleme nicht mitwirken konnte.

PZ: Worauf legen Sie in den verbleibenden Trainingseinheiten den Schwerpunkt ?

Alois Schwartz: Stärke deine Stärken: Wir müssen immer wieder alles abrufen, müssen immer wieder daran arbeiten, die Automatismen zu verfeinern.

PZ: Kann sich da noch einer in die Startelf katapultieren?

Alois Schwartz: Das ist noch nicht entschieden, wir haben ja noch einige Trainingseinheiten vor uns. Und der eine oder andere hat sich sehr gut präsentiert. Nehmen wir als ein Beispiel Choi. Er hat gegen Esch nach seiner Einwechslung nach vorne viel Druck gemacht, hat den Abschluss gesucht und auf das Tor geschossen – auch wenn er leider zweimal nicht getroffen hat. Das war schon ein Fingerzeig, dass er nahe dran ist.

PZ: Marvin Pourié und Manuel Stiefler wurden von Eschs Akteuren hart attackiert. Sind sie angeschlagen?

Alois Schwartz: Nein. Die Auswechslungen waren reine Vorsichtsmaßnahmen. Da ist alles okay.