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Großer Tag für Leutrim Neziraj. Im Nöttinger Trikot jubelt er über seinen Ehrentreffer zum 1:3 im DFB-Pokal gegen Hannover 96. Foto: Gössele, PZ-Archiv
Großer Tag für Leutrim Neziraj. Im Nöttinger Trikot jubelt er über seinen Ehrentreffer zum 1:3 im DFB-Pokal gegen Hannover 96. Foto: Gössele, PZ-Archiv
Im Trikot des FCA Walldorf kam Leutrim Neziraj (links) bisher noch nicht so zur Entfaltung, wie er sich das wünscht. Foto: Baumann
Im Trikot des FCA Walldorf kam Leutrim Neziraj (links) bisher noch nicht so zur Entfaltung, wie er sich das wünscht. Foto: Baumann
23.10.2013

PZ-Interview mit Ex-Torjäger des FC Nöttingen: „Wir sind heiß auf dieses Spiel“

Fünf Jahre lang ging Leutrim Neziraj für den FC Nöttingen auf Torejagd. Vor Beginn der laufenden Saison wechselte der 26-Jährige zum Ligakonkurrenten FC Astoria Walldorf. Dort brachte es der trickreiche Offensivspieler, den alle nur „Leo“ nennen, nach einigen Startproblemen in bisher elf Spielen auf drei Tore. Auf das Topspiel der Oberliga Baden-Württemberg gegen seine alten Kollegen (Donnerstag, 19.00 Uhr, Panoramastadion) freut sich der Kicker mit albanischen Wurzeln ganz besonders.

PZ: Ihr wollt dem FC Nöttingen sicher die erste Saisonniederlage beibringen, oder?

Leutrim Neziraj: Das haben wir auf jeden Fall vor. Eigentlich müssen wir einen Dreier landen, denn sonst sind wir elf Punkte hinter Nöttingen. Dann wären wir weit, weit weg von der Tabellenspitze. Mit einem Sieg hätten wir den Abstand auf fünf Punkte verkürzt – dann wäre noch alles drin. Unsere gesamte Mannschaft ist heiß darauf, dem FC Nöttingen die erste Saisonniederlage beizubringen.

PZ: Sind Sie überrascht davon, dass der FC Nöttingen und der TSV Grunbach in der Oberliga vorne wegmarschieren?

Leutrim Neziraj: Auf jeden Fall, die haben beide im Augenblick einen richtigen Lauf. Beim FC Nöttingen habe ich schon ein bisschen damit gerechnet, dass sie oben dabei sind. Ich glaube aber auch, dass sie zum Saisonende hin Feder lassen könnten, weil der Kader doch etwas dünn besetzt ist. Man sieht das ja jetzt schon. Zuletzt mussten sie Spieler aus der A-Jugend und aus der Zweiten mitnehmen, weil Stammspieler verletzt waren.

PZ: Bedauern Sie den Wechsel nach Walldorf ein bisschen, weil es in Nöttingen jetzt so gut läuft?

Leutrim Neziraj: Nein, ich bin jetzt sehr zufrieden in Walldorf. Da ist alles top. Ich bereue nichts. Ich brauchte einfach mal was Neues, eine neue Herausforderung. Ich war ja lange genug in Nöttingen und habe dort viele Höhen und Tiefen erlebt.

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