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Das "Finale dahoam" ist in der ersten Halbzeit ein wahres Fußballfest gewesen. © dpa
19.05.2012

PZ-Redakteur Mildenberger erlebt Fußballfest

„Ein grandioses Spektakel.“ PZ-Sportredakteur Martin Mildenberger brüllt ins Handy. Und trotzdem kommt sein Halbzeitstatement nur mit reichlich Hintergrundgeräuschen an. Im Stadion herrscht „ein Höllenlärm“ bis weit unters Dach, wo Mildenberger im Pressebereich sitzt und einen „großartigen Überblick“ auf das „Finale dahoam“ in der Champiosn-League hat. Von dort oben konnte er beim „super inszenierten Fußballfest“ mal wieder „Gänsehaut-Feeling“ erleben.

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Und nach der Show geht es gleich attraktiv und spannend weiter. Das liegt am FC Bayern München. Die lassen keinen Zweifel daran, dass sie im Wohnzimmer von Uli Hoeneß daheim sind und siegen wollen. Der deutsche Vizemeister spielt besser als der FC Chelsea, erzwingt eine Vielzahl von Chancen, die jedoch Mario Gomez verstolpert oder Thomas Müller unters Stadiondach hämmert. So bleibt es beim 0:0.

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Doch Mildenberger hat seinen Spaß am Spiel. Wie auch die Kollegen um ihn herum. „Die sind alle total entspannt“, ruft er ins Handy. Alle würden die Bayern als Favorit sehen. Doch einige würden auch warnen: Der FC Chelsea spielt so lange harmlos, so lange schlecht, bis sie ihre eigene Chance haben. Und dann ... Nicht umsonst steht der englische Club im Finale, und das trotz mäßiger Leistungen.

Dann muss sich Mildenberger entschuldigen: „Ich muss jetzt mal ein Weizenbier holen.“ Es wird sein letztes sein, denn nach dem Abpfiff geht es in die Mixed Zone, wo er hofft, mit den Spielern reden zu können. Und auf der Pressekonferenz wird er hören, was die Trainer zu sagen haben. Dann heißt es, den Weg aus der Allianz-Arena zurück zum Auto zu finden und sich durch den Fanverkehr zu schieben. Irgendwann in der Nacht wird er in Pforzheim ankommen. Schließlich muss er ja am Sonntag wieder in der PZ-Redaktion sein und seinen Bericht für die Montagausgabe schreiben.