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21.02.2014

Paralympic-Snowboarder Robinson nach Unfall gestorben

Leipzig. Zwei Wochen vor dem Beginn der Winter-Paralympics in Sotschi erschüttert der Tod von Matthew Robinson die Snowboard-Szene. Der 28-jährige Australier starb am Donnerstag an seinen schweren Nacken- und Wirbelsäulenverletzungen, wie das Internationale Paralympics Committee (IPC) am Freitag mitteilte.

«Die gesamte paralympische Familie ist angesichts dieser herzzerreißenden Tragödie zutiefst traurig. Matthew war ein sehr populärer und anerkannter Weltklasse-Athlet. Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl gehen an seine Verlobte, Familie, Freunde und Teamkollegen in dieser schwierigen Zeit», sagte IPC-Präsident Sir Philip Craven.

Robinson, der eine Armbehinderung hatte, war am vergangenen Mittwoch beim Weltcup im spanischen La Molina im Zielraum gestürzt. Nach der ersten Behandlung durch Notärzte wurde er mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen und operiert. Am Donnerstag wurde Robinson mit einer speziell ausgestatteten Maschine nach Melbourne geflogen. An Bord erlitt er bei einem planmäßigen Stopp in Kuwait einen Herzstillstand und konnte nicht wiederbelebt werden.

In Sotschi wird es erstmals zwei Snowboard-Entscheidungen - je eine bei Männern und Frauen - bei Paralympics geben.