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Wolfgang Dietrich gibt als Präsident des VfB mit die Fahrtrichtung vor. Foto: dpa/Gollnow
Wolfgang Dietrich gibt als Präsident des VfB mit die Fahrtrichtung vor. Foto: dpa/Gollnow
09.09.2018

Party in Weiß-Rot: VfB Stuttgart feiert seinen 125. Geburtstag

Stuttgart. VfB-Kapitän Christian Gentner dirigierte ein Ständchen, Stadion und Rathaus leuchteten in Weiß-Rot: Trotz der angespannten Stimmung nach dem Bundesliga-Fehlstart hat der VfB Stuttgart seinen 125. Geburtstag würdig gefeiert.

„Der VfB Stuttgart ist in Baden-Württemberg absolut ein emotionaler Klasse-Verein, der die Leute bewegt. So soll es auch bleiben“, sagte beispielsweise der frühere Weltmeister Guido Buchwald zum Ehrentag am Sonntag.

Auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), der Anhänger des schwäbischen Fußball-Bundesligisten ist, gratulierte: „Seit 125 Jahren sind wir zu Recht stolz auf unseren VfB“, sagte Kretschmann. Der Ministerpräsident war wie Buchwald und weitere ehemalige VfB-Größen und andere Vertreter aus Politik und Wirtschaft am Vorabend des Geburtstags zu Gast beim Festakt.

Am 9. September 1893 war der Vorgängerverein FV Stuttgart gegründet und damit die Grundlage für den Club geschaffen worden, der in seiner Historie bislang fünf deutsche Meistertitel feierte. „Die erfolgreiche Geschichte des VfB ist für alle, die in diesem Verein Verantwortung tragen, Verpflichtung und Ansporn zugleich“, sagte Vereinspräsident Wolfgang Dietrich.

Elf Jahre nach dem bislang letzten Meister-Coup fiel das Jubiläum nicht nur in die Länderspielpause, in der aktuelle Leistungsträger wie der französische Weltmeister Benjamin Pavard und der Argentinier Santiago Ascacíbar mit ihren Auswahlteams unterwegs sind und Sportvorstand Michael Reschke im abgesprochenen Urlaub weilt. Der Geburtstag, der schon in der Sommerpause mit einem Party-Tag rund um das Testspiel gegen Atletico Madrid gewürdigt worden war, wird auch durch die angespannte Lage ein wenig getrübt.

Der Auftakt in die zweite Saison nach dem Wiederaufstieg in die Bundesliga ist missraten. Nach null Punkten aus den ersten beiden Partien muss die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut einen noch schlimmeren Fehlstart abwenden und steht am kommenden Sonntag beim SC Freiburg in der Pflicht.

„Die Mannschaft ist sehr gut aufgestellt. Wir haben ein Team, das in der Bundesliga einen guten Mittelfeldplatz belegen kann“, sagte Buchwald.