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Justin Zilla (vorne) erzielte drei Tore beim 9:3-Sieg der Pforzheim Bisons in Reutlingen. Foto: J. Keller, PZ-Archiv
Justin Zilla (vorne) erzielte drei Tore beim 9:3-Sieg der Pforzheim Bisons in Reutlingen. Foto: J. Keller, PZ-Archiv
01.12.2015

Pforzheim Bisons stutzen mit 9:3-Sieg den Black Eagles Reutlingen die Flügel

Reutlingen. In der Eishockey-Landesliga Baden-Württemberg hatten die Pforzheim Bisons nach zwei Niederlagen gegen die Topteams etwas gutzumachen. Das glückte auch mit einem überzeugenden 9:3-Erfolg (4:1/2:0/3:2) bei den Black Eagles in Reutlingen. Somit haben die Cracks des 1. CfR Pforzheim den Anschluss an die Tabellenspitze gehalten.

Doch auch Reutlingen wollte vorne dran bleiben. Sie erwischten auch den besseren Start, denn Matthias Schreiber nutzte seine Chance zur 1:0-Führung (4.). Erst nach acht Minuten konnte Justin Zilla zum 1:1 ausgleichen.Nur zwei Minuten später stand Justin Zilla wieder goldrichtig und netzte zur 2:1-Führung für die Bisons ein. Alexander Schmidt war es vorbehalten, seine Farben mit 3:1 in Front zu schießen (17.). In der Schlussminute des ersten Drittels stellte Falk Dornbach auf 4:1. Die Führung war für die Bisons auch in dieser Höhe verdient.

Das zweite Drittel war noch keine Minute alt und schon durfte Manuel Rogge, Goalie der TSG Reutlingen, den Puck aus seinem Kasten holen, denn Steffen Bischoff erhöhte für den 1.CfR Pforzheim auf 5:1. Nun ließen es die Bisons etwas lockerer angehen und ließen die Gastgeber etwas mehr kommen, doch Klaus Graefe im Kasten der Bisons ließ nichts anbrennen. 28 Sekunden vor der zweiten Pause erzielte Ex-Profi Justin Zilla mit seinem dritten Tor den 6:1-Pausenstand.

Peter Gorel, Steffen Bischoff und Christian Pratnemer sorgten im Schlussdrittel mit ihren Toren für die Bisons dafür, dass der Gegner auf Abstand blieb. Die beiden Treffer der Reutlinger durch Tobija Feierabendund Maximilan Enz waren nur Ergebniskosmetik.

Eine unschöne Szene ereignete sich noch kurz vor Schluss. Denn Dennis Kramer checkte den Pforzheimer Sidney Körper so in die Bande, dass dieser auf dem Eis liegen blieb und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.Eine genaue Diagnose steht noch aus, glücklicherweise ist nach ersten CfR-Informationen die Wirbelsäule intakt. Der Verteidiger der TSG Reutlingen erhielt in einem sonst sehr fairen Spiel für diese Aktion eine Matchstrafe.

Für die Pforzheim Bisons geht es am Nikolaustag, 6. Dezember, weiter, denn am kommenden Sonntag empfangen sie in der heimischen St.-Maur-Halle die Mad Dogs Mannheim 1b. Los geht’s um 18.30 Uhr.