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Auge in Auge mit dem Gegner: Die Pforzheim Wilddogs (links) zogen auch im Rückspiel bei den Biberach Beavers den Kürzeren. Foto: PZ-Archiv/J. Keller
Auge in Auge mit dem Gegner: Die Pforzheim Wilddogs (links) zogen auch im Rückspiel bei den Biberach Beavers den Kürzeren. Foto: PZ-Archiv/J. Keller
18.06.2018

Pforzheim Wilddogs beißen sich an den Bibern die Zähne aus

Pforzheim. Die Pforzheim Wilddogs haben in einem hart umkämpften Spiel bei den Biberach Beavers mit 38:51 verloren. Damit bleiben die Biber auf Rang zwei in der 3. Liga Süd (Regionalliga) und am Spitzenreiter KIT Engineers aus Karlsruhe dran. Pforzheim bleibt Vierter, weil Tabellennachbar Holzgerlingen bei den Engineers mit 0:21 unterlag.

Der Spieltag begann aus Sicht der Wilddogs ganz gut. Die Abwehr der Pforzheimer verhinderte einen Touchdown und Biberach musste sich mit einem Fieldgoal zum 3:0 zufrieden geben. Dann aber mussten die Wilddogs im Angriff den Ball schnell wieder abgeben, Biberach ebenfalls. So tat sich lange nichts, ehe die Gastgeber den Ball kurz vor der Viertelpause zum 10:0 in die Pforzheimer Endzone tragen konnten.

Munterer Schlagabtausch

Das zweite Viertel war ein munterer Schlagabtausch. Nach einem Pass von Chris Treister erzielte Christian Taylor den ersten Pforzheimer Touchdown zum 6:10, der Extrapunkt wurde geblockt. Und Biberachs machte stark weiter, ein beherzter Lauf über außen brachte das 16:6 – auch hier wurde der Extrapunkt geblockt. Danach verloren die Wilddogs den Ball direkt vor der eigenen Endzone – Biberach nahm das Geschenk dankend an und führte 23:6.

Es ging munter weiter. Marvin Lautermann verkürzte für die Wilddogs auf 12:23, Biberach schlug postwendend mit dem 30:12 zurück. Doch auch Chris Treister kann lange Pässe, David Gauß fing den Ball zum 30:18. Und in den letzten Sekunden der ersten Halbzeit erhöhte Biberach noch zum 37:18-Halbzeitstand.

Munter weiter ging es auch nach der Pause. Biberach erhöhte auf 44:18. Dann aber fing Marvin Lautermann den langen Pas von Chris Treister zum 44:24. Aber auch in diesem Fall gab es keinen Extrapunkt – dieses Mal war ein Foul der Grund.

Christian Taylor legte dann zum 44:30 nach. Kurz vor Ende erhöhten die Beavers zum 51:30, ehe Christopher Herr eine Minute vor Schluss mit dem 51:36 erneut verkürzte – und jetzt die Two-Point-Conversion (Pass auf Nico Bock) zum 51:38-Endstand glückte.

Special Teams als Schwäche

„Die Extrapunkte und die Special Teams waren heute unsere größte Schwäche. Wir haben allein sieben Zähler durch verpasste Extrapunkte liegen lassen“, so Coach Bernd Schmitt. Ähnlich sah es Abwehrchef Michael Lang: „Das Spiel hat uns einiges abverlangt. Trotz Rückstand haben wir nie aufgegeben und weitergekämpft. Wenn die Extrapunkte nicht gewesen wären, wäre es deutlich knapper gewesen. In der Defense gab es auch die eine oder andere Situation, die einfach nicht funktioniert hat, vor allem im ersten Viertel. Das wird im Nachgang nochmal genauer angeschaut werden müssen.“

Für die Wilddogs geht es bereits in einer Woche nach Holzgerlingen zu den Twister, dem direkten Verfolger der Pforzheimer. Das nächste Heimspiel der Wilddogs findet dann am 7. Juli wieder im Holzhofstadion statt – dann geht es ebenfalls gegen die Holzgerlingen Twister.