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Thomas Wagner war auf seinem Wallach Amoricello im vergangenen Jahr der große Gewinner bei den Pforzheimer Dressurtagen. Foto: PZ-Archiv/Faulhaber
Thomas Wagner war auf seinem Wallach Amoricello im vergangenen Jahr der große Gewinner bei den Pforzheimer Dressurtagen. Foto: PZ-Archiv/Faulhaber
11.04.2018

Pforzheim wird wieder Mekka der Dressurreiter

Pforzheim. Der Pforzheimer Reiterverein lädt von Donnerstag bis Sonntag bereits zum neunten Mal zu seinem großen Hallen-Dressurturnier für die regionale und überregionale Reiterszene ein und knüpft nahtlos an die Dressurevents der vergangenen Jahre an.

Angesagt hat sich erneut ein hochrangiges Teilnehmerfeld – nahezu die gesamte Dressur-Elite aus Baden-Württemberg ist vertreten, aber auch über die Landesgrenzen hinaus findet die Veranstaltung längst Beachtung. Deshalb hat auch Bundesverteidigungsministerin und Vollblut-Pferdefrau Dr. Ursula von der Leyen mit Freude wieder die Schirmherrschaft über die Dressurtage übernommen.

Die Pforzheimer Dressurtage wurden im Jahr 2010 von Vereinspräsident Christian Kraus als gänzlich neues Hallenturnier im Ländle ins Leben gerufen. Diese einmalige Gelegenheit für Dressurspezialisten wird von immer mehr Top-Reitern und Amazonen gerne angenommen. Die perfekten Bedingungen auf dem Buckenberg stellen für die süddeutsche Dressurszene eine optimale Vorbereitung auf die bevorstehende Freiluftsaison dar. Die Nennliste verspricht wieder ein spannendes Wochenende auf dem Mitte Februar neu eingebrachten Terra-Tex-Reitboden.

Gespannt sein darf man, ob Thomas Wagner seine Erfolge aus dem Vorjahr wiederholen kann. Der Reiter vom RSG Bad Homburger Kronenhof hatte 2017 in Pforzheim debütiert und auf Anhieb in den wichtigen Prüfungen auf dem Hannoveraner Wallach Amoricello groß abgeräumt. Renate Gohr-Bimmel (PSG Wellerhof-Aspach), Margit Grab (RFV Ehingen), Madeleine Grimminger (RV Mannheim), Susann Konrad (RC Bodenseereiter Radolfzell) und Christina Boos (RC Gut Weiglschwaig) hatten in den wichtigen Prüfungen aber auch weit vorne mitgemischt.

Auch Nachwuchs im Visier

Aber nicht nur Spitzenreiter kommen in Pforzheim auf ihre Kosten. Auch an den Nachwuchs wird gedacht. Zwei Reiterwettbewerbe Schritt und Trab für Jugendliche werden angeboten. Zum Erfolg einer Dressurveranstaltung trägt auch immer eine kompetente Richtergruppe bei. Mit Katharina von Stetten, Heidi Lebherz und Christoph Niemann werden drei ausgewiesene Fachleute aus Baden-Württemberg an den Richtertischen sitzen. Ebenso dabei sind Elke Kuchem (Westfalen), Klaus Storbeck (Hannover) sowie Dieter Schüle und Tim Koch (Bayern).

Christian Kraus, Präsident des gastgebenden Vereins aus Pforzheim, freut sich über das breite Leistungs- und Altersspektrum, welches durch das große Angebot von Jugend- bis Seniorenprüfungen abgedeckt wird. „Wir sehen absoluten Spitzensport mit Top-Dressurreitern und -pferden sowie spannende Prüfungen auf regionaler, überregionaler und Jugendebene“, ist sich auch PFRV-Betriebsleiter und Reitlehrer Michael Walter sicher, dem die Organisation dieser Veranstaltung obliegt.

Terminübersicht

Auftakt der Dressurtage ist am heutigen Donnerstag (11.00 Uhr) eine Dressurprüfung der Klasse A. Der Freitag beginnt bereits um 8.00 Uhr mit einer S-Dressur. Die wichtigsten Prüfungen der viertägigen Veranstaltung sind die Drei-Sterne-Prüfung der Klasse S (Grand Prix de Dressage) am Sonntag um 14.00 Uhr sowie die Grand-Prix Kür am Samstag ab 19.30 Uhr. Am Samstag gibt es zudem um 10.00 und 13.00 Uhr S-Prüfungen (St. Georg Spezial und Prix St. Georg).

Der Eintritt an allen Turniertagen ist wieder frei.