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21.09.2016

Pforzheimer Erik Wittenbeck und Michelle Gette überraschen bei Landesmeisterschaften Hauptgruppe A Latein

Weissach. Wenn die Sommerferien vorbei sind, beginnt für die Turniertänzer die Meisterschafts-Saison. Bis Ende Oktober vergeht kaum ein Wochenende ohne Titelkämpfe auf dem Parkett. Dass dabei viele Medaillen an den Schwarz-Weiß-Club Pforzheim gehen, ist inzwischen schon Tradition. So verlief auch der Start in diesen Herbst sehr erfreulich für die Paare aus der Goldstadt.

In Weissach gingen 27 Paare bei den Landesmeisterschaften der Hauptgruppe A Latein aufs Parkett. Mit dabei: Die Pforzheimer Erik Wittenbeck und Michelle Gette. Das Paar ist eigentlich gerade erst in die Jugend gekommen, hat jedoch bereits einige hervorragende Ergebnisse vorzuweisen. Nun stellten sie sich der älteren Konkurrenz in der Hauptgruppe und sorgten dabei für Furore. Von Beginn an stach das Paar mit hochwertigem Tanzen aus dem großen Teilnehmerfeld heraus und ertanzte sich im Laufe des Turniers die Favoritenrolle.

Auch im Finale zeigten Erik und Michelle eine rundum gelungene Vorstellung. Dafür wurden sie mit der Bestwertung von 35 Einsen belohnt und ließen der Konkurrenz bei ihrem Titelgewinn nicht den Hauch einer Chance. Bis ins Semifinale schafften es Sven Scheibe/Alina Ruf, die Neunte wurden.

Zeitgleich zu den Landesmeisterschaften der A-Klasse, gab es für die Spitzenpaare der S-Klasse ein Ranglistenturnier in Nürnberg zu absolvieren. Auch hier dominierte ein Pforzheimer Paar das Geschehen. Maxim Stepanov und Ksenya Rybina holten sich ebenfalls alle Bestnoten und damit den Sieg und wichtige Ranglistenpunkte.

Dass die deutschen Meister Marius-Andrej Balan/Khrystyna Moshenska und die Vizemeister Timur Imametdinov/Nina Bezzubova nicht am Start waren, hatte einen guten Grund: Für beide Paare wird es am kommenden Wochenende auf der ganz großen Bühne ernst. Im weit entfernten chinesischen Chengdou finden am Samstag die Weltmeisterschaften statt. Die Paare des Schwarz-Weiss-Clubs hoffen hier auf eine Wiederholung der letzten Grand-Slam-Erfolge. Zwei Finalplätze und davon eine Medaille sind fest anvisiert.