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Der Corona-Test vor dem Handball-Testspiel gehörte bei der TGS Pforzheim dazu.  Foto: TGS Pforzheim Presse 

Pforzheimer Handball-Drittligisten: Mit Testspielen auf die Pokalrunde vorbereitet

Pforzheim. Am Wochenende geht es für die beiden Pforzheimer Handball-Drittligisten SG Pforzheim/Eutingen und TGS Pforzheim endlich wieder los. Die Pokalrunde bietet Spielpraxis – als Bonus winkt die Qualifikation für den DHB-Pokal.

Beide Mannschaften konnte zuletzt trotz der Pandemie-Beschränkungen trainieren, weil sie als Drittligisten Profistatus haben. Zur Vorbereitung auf die Pokalrunde, die am Samstag beginnt, haben beide Teams auch Testspiele bestritten. Dabei war die SG schon länger aktiv, die TGS war am Ostermontag gegen den Drittligakonkurrenten TV Willstätt erstmals angetreten und hat dabei einen deutlichen 29:22 (13:9)-Erfolg gelandet. Willstätt startet in der sogenannten Meisterrunde und bewirbt sich um einen von zwei Aufstiegsplätzen zur 2. Liga.

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Historie geprägt von Kontinuität: Am 1. April 1946 wurde der Sportkreis Pforzheim gegründet

Nach Corona-Schnelltests bei allen Beteiligten überzeugte das Pforzheimer Team von Tobias Müller vor allem in der Defensive. Gespannt war man, wie sich die Talente während der intensiven Trainingszeit entwickelt haben. Tobias Müller wechselte munter durch, alle Spieler hinterließen einen guten Eindruck. Beste Torschützen: Florian Taafel (7/3), Adam Soos (3), Raphael Blum (4) und Nicolas Herrmann (3/2).

Auch die SG Pforzheim/Eutingen hatte gegen Willstätt gespielt, dabei 31:33 verloren. Mit Heilbronn-Horkheim und Oppenweiler/Backnang trat das Team von Alexander Lipps gegen zwei weitere Teilnehmer der Aufstiegsrunde an, siegte gegen Oppenweiler 27:19, spielte unentschieden gegen Horkheim. Gegen Pfullingen, einen weiteren Drittligisten, gab es eine Niederlage mit fünf Toren, gegen Oberligist Zweibrücken einen knappen Sieg.

Von den Torhütern überzeugte Bastian Rutschmann gegen Oppenweiler, Adam Studentkowski machte in anderen Spielen auf sich aufmerksam. Pascal Kirchenbauer schlug gegen Willstätt mit neun Toren zu, Nico Schöttle und Tim Ganz überzeugten in Zweibrücken.