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Symbolbild: dpa 

Pforzheimer Rugby-Recken gehen zuversichtlich ins Spiel gegen den Erzrivalen

Pforzheim. Nach dem Remis beim RK Heusenstamm vor zwei Wochen wartet auf die Rugby-Spieler der SG TV/CfR Pforzheim in der 1. Bundesliga Süd/West das Heimspiel gegen den Erzrivalen Heidelberg.

„Das Unentschieden beim RK Heusenstamm war nach einem harten Kampf hoch verdient. Das Spiel brachte viel Positives, die Spieler glauben nun an ihre Mannschaft und daher wird das für uns der Wendepunkt in dieser Saison“, sagt Fabian Broughton. Der Spielertrainer der „Rhinos“ kann aufatmen. Nach dem Sieg am grünen Tisch nach der Spielabsage des RC Luxemburg in der ersten Runde ist das Remis das erste Saisonspiel der SG TV/CfR Pforzheim in der Rugby-Bundesliga Süd/West, das nicht verloren wurde. Aber reicht der Aufschwung, um am kommenden Samstag, 14 Uhr im SüdwestEnergie-Stadion in Pforzheim-Eutingen den Heidelberger RK zu besiegen?

Erneut kein Gipfeltreffen

Seit dem Aufstieg des TV Pforzheim 2011 in die Bundesliga wurde das Match gegen den HRK, von der vergangenen Saison einmal abgesehen, immer zum Gipfeltreffen der beiden besten deutschen Rugbyteams. 2016 konnte der TVP erstmals deutscher Meister werden, nach mehreren verlorenen DM-Endspielen gegen den HRK. Doch in dieser Saison schafft dieses Duell allenfalls darüber Klarheit, ob sich die Heidelberger allein oder mit den Pforzheimern ins Mittelfeld absetzen. Spannend wird die Begegnung der Erzrivalen auf alle Fälle, denn die SG möchte den Aufwärtstrend im Heimspiel fortsetzen.

„Unsere Fehler schon ganz früh im Spiel gegen Heusenstamm kamen uns teuer zu stehen, wir mussten hinterherjagen, können aber stolz auf unsere Mannschaftsleistung sein und danken dem RKH für den guten Kampf“, sagt Broughton. Er hofft darauf, dass die Spieler schon gleich nach dem Anpfiff voll konzentriert zur Sache gehen. Doch gegen Heidelberg ist noch mehr gefragt.

Besseres Gedränge

Der kraftvolle Sturm der Heidelberger sei eine mächtige Waffe, aber, so Broughton, „unsere Gedränge sind besser geworden“. Was in den ersten Spielen ein Schwachpunkt im Team war, hat sich im vergangenen Spiel in Heusenstamm als durchaus wettbewerbsfähig erwiesen. Der Spielertrainer erwartet harte Arbeit für das Pforzheimer Gedränge – ausgerechnet jetzt muss er wegen einer langwierigen Verletzung auf seinen Prop Agape Mauafu verzichten.

„Unser Spielplan ist es, ihre Stärken zu unserem Vorteil zu nutzen und Pforzheimer Qualitätsrugby zu spielen“, erklärt Broughton. Er strahlt Zuversicht aus. Die Pforzheimer Rugbyfans hätten sicherlich auch nichts dagegen, wenn am morgigen Samstag, die SG in alter Stärke mit dem HRK mithalten und am Ende gar gewinnen könnte. uh