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Mannschaftskapitän Mustafa Güngör hat nach seiner Rotsperre wieder ins Team des TV Pforzheim zurückgefunden. In seinem ersten Spiel gegen Frankfurt legte er gleich drei Versuche. Auch in seinem zweiten Spiel an diesem Sonntag gegen Heusenstamm will er wieder alles geben. Foto: Jürgen Keller
Mannschaftskapitän Mustafa Güngör hat nach seiner Rotsperre wieder ins Team des TV Pforzheim zurückgefunden. In seinem ersten Spiel gegen Frankfurt legte er gleich drei Versuche. Auch in seinem zweiten Spiel an diesem Sonntag gegen Heusenstamm will er wieder alles geben. Foto: Jürgen Keller
28.03.2014

Pforzheimer Rugbyteam will in Heusenstamm siegen

Pforzheim. Für das Bundesliga-Rugbyteam des TV Pforzheim beginnt an diesem Sonntag der Showdown in der Meisterrunde Süd. Der TVP steht auf Rang zwei und hätte damit in der ersten Runde der Playoffs spielfrei und in der zweiten Runde Heimrecht. Um sich diesen Vorteil zu sichern, muss Pforzheim am Sonntag um 15 Uhr beim Tabellenvierten RKHeusenstamm gewinnen. Sollte das nicht gelingen, wird es im letzten Rundenspiel am Samstag, 12. April, noch einmal ganz heiß, denn dann kommt der härteste Verfolger des TVP, der Tabellendritte SC Neuenheim.

Dass die Pforzheimer auf dem Weg zur deutschen Meisterschaft noch nicht in Topform sind, hat vor vier Wochen die herbe 10:60-Niederlage gegen den Meister Heidelberger RK gezeigt. TVP-Coach John Willis musste seine Qualitäten als Schleifer unter Beweis stellen, um den konditionellen Rückstand seiner Mannschaft auszumerzen.

Erster Prüfstein für die Playoff-Form ist nun also Heusenstamm. In der Hinrunde gelang den Pforzheimern ein 90:29-Sieg. So einfach dürfte es jetzt nicht mehr werden, der RKH hatte zuletzt mit guten Ergebnissen überrascht. Gelingt dem Zweiten Pforzheim ein Sieg, kann Neuenheim den TVP nicht mehr überholen. Dann wäre der TVP im dritten Jahr seiner Bundesliga-Zugehörigkeit zum dritten Mal in der Finalrunde. Mit dem Heimrecht im Viertelfinale scheint der Einzug ins Halbfinale greifbar nahe. Im Vorjahr scheiterte der TVP im Halbfinale, 2012 im Finale am Heidelberger RK. „Dieses Jahr stehen die Chancen gut, dass wir ins Finale kommen. Und wenn unser Team zu alter Stärke zurückfindet, ist der erste deutsche Meistertitel für den TVP machbar“, erklärt Teammanager Jens Poff.