Platzt bei der TGS Pforzheim auch auswärts der Knoten?

Pforzheim. So langsam scheinen die Handballer der TGS Pforzheim in der 3. Liga anzukommen. Die Aufsteiger sicherten sich im sechsten Spiel daheim gegen die SG Kronau/Östringen II mit 32:29 endlich den ersten Sieg, nachdem das Team eine Woche zuvor – ebenfalls daheim – gegen den SV Auerbach den ersten Punkt erkämpft hatte.

Jetzt will das Team von Trainer Andrej Klimovets endlich auch auswärts mal etwas Zählbares holen. Am Samstag muss die TGS bei der HSG Konstanz am Bodensee antreten. Die Partie ist ein „Heimspiel“ für Jonathan Binder. Der Pforzheimer Keeper wurde bei den Konstanzer Handballern groß und spielte bis 2007 für die HSG.

Die Konstanzer haben bislang eine durchwachsene Saison gespielt und mit 4:8 Punkten erst einen Zähler mehr als die TGS geholt. Dabei hat das Team aber beide Heimspiele für sich entschieden. Das Torverhältnis zeigt, wo Stärken und Schwächen der HSG liegen: 152 Gegentore sind der viertbeste Wert in der Liga, 145 erzielte Tore aber auch der drittschlechteste.

Bei der TGS hat Andrej Klimovets alle Mann an Bord. Und beim Sieg gegen Kronau/Östringen II zeigte sich, dass nicht nur das hoch gewettete Rückraum-Trio Florian Taafel, Nils Brandt und Valentin Hörer ein Spiel entscheiden kann. Mit Sven Kaiser, Marco Kikullus und Michal Wysokonski trugen zuletzt auch andere Spieler einen Großteil der Last. ok/pm