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Der FC Nöttingen (hier mit Michael Schürg) lieferte sich mit dem Karlsruher SC (rechts David Pisot) einen harten Kampf.

Pokalknaller FC Nöttingen gegen Kalrsruher SC nochmal in voller Länge genießen

Großer Kampf, großes Spiel und eine letztlich ärgerliche Niederlage für den FC Nöttingen. Der Oberligist zog im Viertelfinale des badischen Fußball-Pokals mit 1:3 (0:2) im heimischen Panoramastadion gegen den großen Favoriten Karlsruher SC den Kürzeren.

Hier können Sie das Spiel in voller Länger noch einmal genießen:

Dem Drittligisten aus der Fächerstadt genügten starke 20 Minuten zu Spielbeginn mit den Toren von Fabian Schleusener (4.) und Burak Camoglu (18.). Als die Nöttinger nach der Roten Karte für KSC-Spieler Marc Lorenz (35.) Druck machten, kassierten sie erst das 0:3 durch Schleusener (74.), ehe Niklas Kolbe mit dem 1:3 (76.) die Nöttinger Lebensgeister neu belebte.
Der FCN begannen defensiv mit einer Fünferkette, aus der sich Holger Fuchs immer wieder nach vorne schob. „Wir hatten eine halbe Stunde zu viel Respekt. Da war der KSC auch die zwei Tore besser“, bilanzierte Nöttingens Trainer Dubravko Kolinger. „Mit dem Platzverweis haben wir dem Gegner das Spiel in die Hand gegeben“, ärgerte sich KSC-Coach Alois Schwartz. Nach dem 0:2 war es ein Spiel auf Augenhöhe – mindestens – mit einer ganzen Reihe von guten Chancen für den Oberligisten. Von einem Klassenunterschied war lange Zeit nichts zu sehen.

_MR52871 Einlauf der Mannschaften
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FC Nöttingen verliert Pokalkracher gegen den KSC

Der Favorit zeigte sich von Beginn an präsent und belohnte sich mit dem frühen 1:0, als Fabian Schleusener im Rücken der Nöttinger Abwehr am langen Pfosten eine Hereingabe von Marc Lorenz über die Linie drückte (4.). Die Karlsruher blieben am Drücker. Burak Camoglu hatte in der 17. Minute die große Chance auf das 2:0, als er nach einem Schleusener-Zuspiel aus acht Metern den Ball aber übers Tor setzte. Frustabbau betrieb Camoglu dann nur eine Minute später. Dieses Mal war Lorenz der Vorbereiter, der KSC-Rechtsaußen traf durch die Beine von FCN-Keeper Andreas Dups zum 2:0.
Danach begannen die Gäste aber, sich auf der vermeintlich sicheren Führung auszuruhen. So hatte Nöttingen von der 21. bis zur 24. Minute drei gute Chancen – zunächst bei Kopfbällen von Niklas Kolbe und Michael Schürg, durch Mario Bilger, der frei vor dem Tor an Dirk Orlishausen scheiterte, der per Fußbabwehr klärte. Vorausgegangen war ein katastrophaler Ballverlust des KSC.
Als die Karlsruher das Spiel wieder im Griff hatten, kam für die Gäste der nächste Rückschlag. Nach einem Foul von Schürg an Lorenz schubste der Karlsruher seinen Gegner vor den Augen des Unparteiischen und sah sofort die Rote Karte (35.). „Das war eine Dummheit. Da muss er einfach wegbleiben“, ärgerte sich Alois Schwartz über die Unterzahl seines Teams, die den Nöttingern Auftrieb gab und neue Möglichkeiten bescherte. Erst scheiterte Gür aus spitzem Winkel an Orlishausen, dann setzte sich Julian Kern links schön durch, seine Hereingabe konnte der KSC aber mit Mühe und Not klären. Nöttingen begann auch den zweiten Durchgang druckvoll. Ein schöner Heber von Bilger, den Karlsruhes Daniel Gordon per Kopf klären musste (48.) und Schüsse von Michael Schürg sowie Timo Brenner, die das Ziel nur knapp verfehlten oder geblockt wurden – an Chancen mangelte es den Gastgebern nicht.
Als der FCN-Elan dann abflachte, machte Fabian Schleusener bei einem Konter abgezockt das 3:0 für die Gäste. Nöttingen verkürzte prompt, als Karlsruhe nach einem Freistoß den Ball nicht wegbekam und Niklas Kolbe den Ball – halb im Fallen, halb im Liegen – über die Linie bugsierte. Neziraj hätte nur drei Minuten später fast den Anschluss geschafft, doch Dirk Orlishausen fischte den Kopfball des FCN-Angreifers mit einer Glanzparade aus dem Winkel. In der Schlussphase wurden die Karlsruher dann wieder souveräner und hatten das 4:1 auf dem Fuß.