Pokalsieg für TGS Pforzheim erst nach Verlängerung

Viernheim. Die Handballer der TGS Pforzheim haben das Halbfinale im badischen Pokalwettbewerb erreicht. Allerdings musste der Oberligist beim Badenligisten TSV Viernheim in die Verlängerung, um sich den 36:34 (29:29, 13:15)-Erfolg zu sichern.

„Mit Hängen und Würgen“ kam die TGS nach Auskunft von Abteilungsleiter Wolfgang Taafel weiter. Weil die Pforzheimer in der Abwehr zu lethargisch agierten und im Angriff über weite Strecken den Druck vermissen ließen, hielten die Gastgeber die Partie offen. Zudem sah Sven Kaiser Anfang der zweiten Halbzeit die Rote Karte. Er hatte beim Siebenmeter Viernheims Torhüter nach Ansicht der Unparteiischen im Gesicht getroffen. „Der Torwart hat sich bewegt, der Ball hat ihn leicht am Kopf gestreift“, so Taafel.

Zu Beginn der Verlängerung zeigten die Pforzheimer, bei denen vor allem Streichsbier und Roming überzeugten, dann kurzzeitig ihr wahres Können und zogen mit vier Treffern auf 34:30 weg. ok

TGS Pforzheim: Krettek, Binder – Heintz, Körner 6, Streichsbier 7, Müller 4/2, Christensen, Kaiser 2, Althuon 5, Koziol 1, J. Kusterer 3, Sydorchuk 5, Zergon, Roming 3