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Der SV Elversberg jubelt über das Tor zum 2:0 durch Niko Dobros (4. von links). Links der Nöttinger Eray Gür, 3. von links Theo Bräuning.   Eibner
Der SV Elversberg jubelt über das Tor zum 2:0 durch Niko Dobros (4. von links). Links der Nöttinger Eray Gür, 3. von links Theo Bräuning. Eibner
14.05.2017

Regionalliga-Schlusslicht Nöttingen kann Elversberger Meisterparty nicht verhindern

Nichts wurde es mit der Schützenhilfe für den Ex-Trainer Gerd Dais. Der FC Nöttingen verlor am Samstag das Auswärtsspiel beim SV Elversberg mit 0:4 (0:2) und machte die Saarländer damit zum Regionalliga-Meister.

Die spielfreien Waldhöfer mit ihrem Trainer Dais können Elversberg am letzten Spieltag nicht mehr einholen.

Im Waldstadion an der Kaiserlinde trafen Markus Obernosterer (10. Minute), Niko Dobros (41.), Julius Perstaller und Edmond Kapllani (80.) für den Favoriten. Nach dem Spiel kannte der Jubel bei den Gastgebern keine Grenzen. Nach der Überreichung des Meisterpokals feierten die Fans ihre Mannschaft.

Der FC Nöttingen war nur mit zwölf Feldspielern angereist, weil einige Akteure in der zweiten Mannschaft gebraucht wurden, die in der Landesliga noch gegen den Abstieg kämpft. Außerdem war Michael Schürg Gelb-gesperrt. Elversberg machte gleich Druck und ging in der 10. Minute durch einen Kopfball des sträflich ungedeckten Markus Obernosterer in Führung. Die Elf von Trainer Michael Wiesinger gab weiter Gas. Der Ex-Nöttinger Niko Dobros war es, der in der 41. Minute auf Vorlage von Thomas Birk das 2:0 machte. Kurz zuvor hatte Leutrim Neziraj auf Zuspiel von Mario Bilger das 1:1 auf dem Fuß.

Kurios das 3:0 nach dem Wechsel, das eine Vorentscheidung war. Nöttingens Torhüter Robin Kraski wollte den Ball nach einem Rückpass rausschlagen, schoss aber Julius Perstaller an, von dessen Brust der Ball ins Tor sprang.

„Das Spiel war nicht so einseitig, wie das Ergebnis es ausdrückt“, meinte FCN-Trainer Dubravko Kolinger nach der Partie, in der Nöttingen zweimal die Latte traf (Bilger/Bellanave). Im letzten Saisonspiel zuhause gegen den 1. Kaiserslautern II (Samstag, 14.00 Uhr) fordert Kolinger einen „versöhnlichen Abschluss.“

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