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Abgehängt hat der KSC um Burak Camoglu fast alle anderen Drittliga-Konkurrenten. Foto: dpa-Archiv
Abgehängt hat der KSC um Burak Camoglu fast alle anderen Drittliga-Konkurrenten. Foto: dpa-Archiv
11.05.2018

Relegation bereits im Fokus: Für den KSC geht es um die Ehre

Karlsruhe. Vor dem letzten Spiel der regulären Saison versichert Jonas Föhrenbach vom Karlsruher SC: „Wir haben den Anspruch und den Ehrgeiz, zuhause ungeschlagen zu bleiben.“ Der Linksverteidiger fügt noch hinzu: „Wir wollen gewinnen.“

Das ist nicht selbstverständlich, denn richtig interessant wird es erst wieder in knapp einer Woche, wenn der KSC in der Relegation gegen den noch nicht feststehenden 16. der 2. Fußball-Bundesliga spielt. Im Spiel des Drittliga-Dritten gegen den FC Carl Zeiss Jena (Samstag, 13.30 Uhr/telekomsport) geht es auch für die Gäste um nichts mehr. Das Team mit dem Pforzheimer Julian Günther-Schmidt ist als Tabellenzwölfter jenseits von Gut und Böse. Der 23-Jährige, den Bundesligist FC Augsburg an Jena ausgeliehen hatte, hat zuletzt beim 2:1 gegen die Spielvereinigung Unterhaching den 31. Punktspieleinsatz mit seinem siebten Tor gekrönt.

Beim KSC will Cheftrainer Alois Schwartz mit Blick auf die zwei Spiele „Saisonverlängerung“ die Spannung hochhalten: Seine Kicker müssten „im Rhythmus bleiben“, sagt Schwartz. Eine B-Elf dürfte er nicht auf den Platz schicken: „Sich jetzt schon auf die Relegation zu konzentrieren, wäre nicht richtig.“

Bis auf den Gelb-gesperrten Marcel Mehlem stehen dem KSC-Trainer alle Spieler zur Verfügung. Der Mönsheimer Matthias Bader komme nach seiner Knieverletzung vielleicht wenigstens für einen Kurzeinsatz infrage. Für Mehlem kehrt Kapitän Kai Bülow in die Startelf zurück. Weitere Umstellungen sind wahrscheinlich, doch zuviel wechseln möchte der KSC-Coach nicht.

Sponsor hält KSC die Treue

Die Partnerschaft mit „Klaiber Markisen“ wird in ein neuntes Jahr gehen. „Ein tolles Zeichen“ nannte Clubchef Ingo Wellenreuther die Vertragsverlängerung mit dem Hauptsponsor zu verbesserten Konditionen.

Klar ist auch, die Karten fürs Relegations-Heimspiel kommenden Freitag um 18.15 Uhr sind weg. „Eventuell kommen am Montag noch 300 Tickets in den Verkauf“, sagte KSC-Pressesprecher Jörg Bock. Das hänge davon ab, ob bei einem entsprechenden Gegner ein Teil der Sicherheitszonen aufgelöst werden könne.