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Freut sich über WM-Silber: Mountainbiker Simon Gegenheimer. Küstenbrück
Freut sich über WM-Silber: Mountainbiker Simon Gegenheimer. Küstenbrück
14.11.2017

Remchinger Mountainbiker belegt bei der Sprint-WM in China den zweiten Platz

Remchingen. Der Remchinger Mountainbiker Simon Gegenheimer schaffte bei den Weltmeisterschaften im chinesischen Chengdu erneut den Sprung auf das Podest.

Der Profi vom Team Rose Vaujany fueled by UltraSports musste sich im Finale des Sprintwettbewerbes lediglich dem Europameister Perrin Ganier aus Frankreich geschlagen geben und holte damit nach seinem zweiten Platz bei der Weltmeisterschaft 2016 die zweite Silbermedaille für den Deutschen Radsportverband. Im Kampf um Bronze setzte sich der Franzose Lorenzo Serres durch.

Ein Jahr zuvor hatte Simon Gegenheimer bei der WM Silber gewonnen und war mit dem Ziel nach China geflogen, seine Medaillensammlung zu komplettieren, doch der Franzose Ganier machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Gegenheimer zeigte aber durchweg eine starke Leistung und konterte nach der sechstschnellsten Qualifikationszeit bereits in den Vorläufen einige Attacken seiner Gegner, während der amtierende Weltmeister Daniel Federspiel aus Österreich schon in den Zwischenläufen ausschied.

Mit seiner insgesamt dritten WM-Medaille (1 x Bronze, 2 x Silber) und dem Gewinn des Gesamt-Weltcups 2017 bewies Gegenheimer, dass er zu den konstantesten Sprintern der Welt gehört.

Im Damenfeld der insgesamt lediglich sieben WM-Teilnehmerinnen konnte sich die große Favoritin Kathrin Stirnemann aus der Schweiz durchsetzen. Die einzige deutsche Starterin, Clara Brehm, wurde Sechste.