Gut gelaufen  ist es bislang für die Kicker des 1. CfR Pforzheim im Pokal. In der zweiten Runde wurde dank der Tore von Tobias Häfner (rechts) Bruchsal ausgeschaltet. Jetzt geht es gegen Schwetzingen.
Gut gelaufen ist es bislang für die Kicker des 1. CfR Pforzheim im Pokal. In der zweiten Runde wurde dank der Tore von Tobias Häfner (rechts) Bruchsal ausgeschaltet. Jetzt geht es gegen Schwetzingen. 

Richtung Achtelfinale: CfR möchte FC Nöttingen folgen

PFORZHEIM. Mit 112 Mannschaften ist der Pokalwettbewerb des Badischen Fußball-Verbandes Ende Juli gestartet. Derzeit läuft die dritte Runde, danach werden nur noch die 16 Teilnehmer des Achtelfinales im Rennen sein.

Den Einzug ins Achtelfinale haben an den beiden vergangenen Tagen bereits die fünf Oberligisten geschafft, die noch im Rennen sind. Den Auftakt machten der FC Nöttingen und die Spvgg Neckarelz am Dienstag, am Mittwoch folgten der ASV Durlach, der FC Walldorf und der SV Waldhof Mannheim. Die Durlacher hatten dabei aber mehr Mühe, als ihnen lieb war. Beim Landesliga-Neuling VfR Ittersbach siegten sie erst nach Elfmeterschießen mit 7:6. Traudt in der regulären Spielzeit und Bornhäuser in der Verlängerung hatten Ittersbach zweimal nach vorne geschossen, Vivell und Botz glichen aus. Durlach war zwar überlegen, Ittersbach hielt aber gut dagegen und hätte mit etwas Glück siegen können.

Jetzt Nöttingen – Durlach

Im Achtelfinale kommt es nun zum Duell zwischen Nöttingen und Durlach. Ebenfalls im Bereich des Möglichen ist ein Achtelfinale zwischen dem 1. CfR Pforzheim und dem Drittligisten SV Sandhausen. Pokalverteidiger Sandhausen ist wieder der große Cup-Favorit und sollte sein Drittrundenspiel beim Landesligisten TSV Buchen gewinnen.

Etwas höher ist die Hürde für den CfR, der es am Samstag (16.00 Uhr) im Brötzinger Tal mit dem Verbandsliga-Konkurrenten SV Schwetzingen zu tun bekommt. In der Liga lieferten sich beide Teams zuletzt enge Spiele, die oft unentschieden endeten.

Schwetzingen hatte in Runde eins mit dem 3:2-Sieg bei A-Ligist Lützelsachsen seine Mühe, gewann aber sein nächstes Spiel beim Landesligisten Rot sicher 5:1. Der CfR startete mit 5:0 beim Kreisligisten FV Neuthard und schlug dann Verbandsligist FC Bruchsal 2:0. Zweifacher Torschütze war dabei Tobias Häfner. Der bullige Angreifer wird von den Gegnern gerne unterschätzt, wie sein Trainer Rudi Herzog glaubt. Dabei überzeugt der Neuzugang neben einem starken Antritt auch mit guten Ausdauerwerten.

CfR-Team auf gutem Weg

Insgesamt sieht Herzog sein Verbandsliga-Team trotz vieler Neuzugänge derzeit besser als zur gleichen Zeit im Vorjahr: „Die Grundordnung stimmt schon, wir haben durch den großen Kader mehr Konkurrenzkampf. Jeder muss sich sputen“, freut sich der Coach.

Auswärts treten die beiden anderen Pforzheimer Vertreter in der dritten Runde an. Kreisligist FC Alemannia Wilferdingen hat dabei sein Heimrecht an den Landesligisten Spvgg Durlach-Aue abgetreten. „Die haben Jubliläumssportfest“, begründet Trainer Alexander Schwenk die „Good-Will-Aktion“ seines Vereins. Zwar sind die Alemannen Außenseiter, „aber wir sind nicht chancenlos“, glaubt Schwenk, obwohl einige Stammspieler wie die Hartmann-Brüder aus privaten Gründen fehlen werden.

Einen Vorgeschmack auf die neue Runde bietet dem Landesliga-Neuling TSV Grunbach der Gang zum Liga-Konkurrenten FC Spöck. Immerhin hat der sonntägliche Gastgeber in der zweiten Pokalrunde den Landesliga-Topfavoriten Graben ausgeschaltet. „Wir schauen mal, was geht“, sagt Trainer Frank Misztl, der wieder auf die Urlauber Gülbas und Mrmic zurückgreifen kann.