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Zeigte an seinem 44. Geburtstag eine Glanzleistung: KSV-Ringer Vasilij Zeiher.   Ripberger, PZ-Archiv
Zeigte an seinem 44. Geburtstag eine Glanzleistung: KSV-Ringer Vasilij Zeiher. Ripberger, PZ-Archiv
19.07.2015

Ringen: KSV schafft das Triple: Ispringer Ringer erneut Pokalsieger

LADENBURG. Die Freude war groß beim KSV Ispringen. Der Bundesliga-Aufsteiger ging zwar als klarer Favorit ins Pokalfinale des Nordbadischen Ringer-Verbandes gegen den ASV Ladenburg. Durch das 26:4 beim Oberligisten sicherten sich die Ispringer allerdings zum dritten Mal in Folge den Pokalsieg und dürfen die Trophäe nun mit nach Hause nehmen.

„Der Verband muss sich jetzt nach einem neuen Pokal umschauen“, hielt KSV-Vereinschef Werner Koch stolz fest.

Auch ohne Trainer Bernd Reichenbach, der zurzeit Urlaub macht, ließ das KSV-Team im Pokalfinale nichts anbrennen. Lediglich der junge Daniel Auinger gab in der 52-Kilo-Klasse/Griechisch-Römisch eine Viererwertung ab. In den restlichen sieben Gefechten machten die Ispringer Erstliga-Ringer dafür kurzen Prozess. Vor allem die Neuzugänge Anatoli Buruian (57 Kilo/Freistil) und Cheyhun Zaidov (61 Kilo/Griechisch-Römisch) sorgten für einen hohen Unterhaltungswert. Gegen den Ladenburger Shamil Gadzhiev holte Buruian schon nach eineinhalb Minuten die technische Überlegenheit (16:0-Mattenpunkte). „Für einen Klassemann wie ihn war das eigentlich nur ein Aufbaukampf. Anatoli hat nach seiner langen Verletzungspause aber endlich wieder zeigen können ,was in ihm steckt“, schwärmt Koch vom gebürtigen Moldawier. Auch Cheyhun Zaidov hatte mit seinem Widersacher Kerim Ferchichi, der zu den stärksten Oberliga-Ringern in seiner Gewichtsklasse zählt – wenig Mühe und siegte ebenfalls mit technischer Überlegenheit (17:2). Ein besonderes Geschenk machte sich Vasilij Zeiher (66 Kilo/Freistil). An seinem 44. Geburtstag fegte der KSV-Routinier seinen Gegner Oskar Sobczak mit 16:0 förmlich von der Matte und ließ sich von den mitgereisten Fans feiern. „Zuerst wollte er gar nicht antreten, hat sich zum Glück aber doch noch überreden lassen“, erzählt der Ispringer Vereinsvorsitzende.

Wagners Glanzleistung

Eine Glanzleistung zeigte außerdem Nachwuchsringer David Wagner (75 Kilo/Griechisch-Römisch), der den erfahrenen Ladenburger Vladut-Gheorghe Balaban durch einen Schleudergriff auf die Schultern beförderte. Christian Kopp (86 Kilo/Freistil) setzte sich mit einem 2:0-Punktsieg (6:2) durch. Den Ispringer Pokaltriumph rundeten Patrick Sauer (98 Kilo/Griechisch-Römisch) und Johannes Kessel (130 Kilo/Freistil) jeweils mit technischer Überlegenheit ab.