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14.01.2016

Ringer des KSV Ispringen wollen versöhnlichen Bundesliga-Abschluss

Ispringen. So wollen sich die Ringer des KSV Ispringen nicht aus der Premieren-Saison in der 1. Bundesliga verabschieden. Mit 6:20 gingen die Jungs von Trainer Bernd Reichenbach am vergangenen Wochenende im Halbfinal-Hinkampf gegen den amtierenden deutschen Meister ASV Nendingen in der Pforzheimer Jahnhalle unter und haben dadurch quasi keine Chance mehr auf den Einzug ins Finale. Im Halbfinal-Rückkampf am Samstag um 19.30 Uhr in der Sparkassen-Arena in Balingen wollen sich die Ispringer aber trotzdem nochmal voll ins Zeug legen und anständig aus der Saison verabschieden.

„Wir bräuchten ein Wunder, ein 20:5-Sieg, aber das geht ja nicht“, sagt KSV-Präsident Werner Koch, der jedoch hofft, dass seine Kämpfer diesmal „nicht so verkrampft“ auf die Matte gehen und das Ergebnis freundlicher gestalten. Mit der ersten Saison in der Bundesliga ist der KSV-Macher aber trotzdem sehr zufrieden. „Wir haben uns gut präsentiert und sind auf Anhieb ins Halbfinale gekommen, darauf lässt sich aufbauen.“

Ganz klar: Koch möchte nächstes Jahr mit dem KSV angreifen. „Wir wollen um den Titel mitkämpfen“, sagt er. Und dafür haben die Ispringer auch schon einige hochkarätige Ringer an der Leine. Namen wollte Koch – bevor die Runde nicht vorbei ist – nicht nennen. Nur so viel: „Wir werden eine noch stärkere Mannschaft stellen.“ Laut Koch wird sich der KSV wohl von Ceyhun Zaidov trennen. Im zweiten Halbfinale empfängt SVG Weingarten den ASV Mainz. Den Hinkampf gewann Weingarten 11:9.