nach oben
Brötzingens Eduard Reich (rechts) hatte seinen Berghausener Konkurrenten Oliver Kurth im Griff. Foto: Ripberger
Brötzingens Eduard Reich (rechts) hatte seinen Berghausener Konkurrenten Oliver Kurth im Griff. Foto: Ripberger
12.09.2016

Ringer des SV 98 Brötzingen trotz Landesliga-Auftaktsieg unzufrieden

Pforzheim-Brötzingen. Den Auftakt in die neue Landesliga-Saison haben sich die Ringer des SV 98 Brötzingen um ihren Coach Sebastian Salemi sicher anders vorgestellt. Am Ende stand zwar ein 37:23-Sieg gegen die Reserve des KSV Berghausen, aber ganz so deutlich, wie das Ergebnis vermuten lässt, war es nicht.„Wir sind in der Realität angekommen“, kommentierte ein sichtlich enttäuschter Salemi kurz nach Ende des Derbys das Ergebnis, welches nur zugunsten der Weststädter gewertet wurde, weil Berghausen einen Doppelstarter in den Reihen hatte.

Die Brötzinger Verantwortlichen stellen sich trotzdem hinter die Mannschaft. „Wir sind stärker und besser, als es aussah“, versucht der Sportliche Leiter Alexander Westermann Zweckoptimismus zu verbreiten. Sicherlich muss man nach so einem Erfreulich war aus Brötzinger Sicht, dass die beiden Nachwuchsringer Kirill Dudarenko und Steven Weiß jeweils die volle Punktzahl einfuhren. Auch Routinier Eduard Reich überzeugte, während die Hoffnungsträger Selef Salemi, Marcel Stober und Ivo Opacak etwas hinter ihren Erwartungen zurückblieben.

Zwei Wochen hat Sebastian Salemi nun Zeit, seine Jungs aufzubauen und auf den nächsten Gegner, die Reserve des ASV Bruchsal, einzustellen. Mit dem KSC Graben-Neudorf und dem ASC Eppelheim warten noch zwei ganz dicke Brocken, die mit einer solchen Leistung kaum zu schlagen sein werden, so die selbstkritische Einschätzung des SVB-Trainers sowie des Sportlichen Leiters.