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15.10.2015

Ringer von KSV Ispringen sinnen auf Revanche

Ispringen. Als Aufsteiger hat sich der KSV Ispringen in der Ringer-Bundesliga mit 5:5 Punkten bisher wacker geschlagen. Der ganz große Überraschungscoup ist dem hocheingeschätzten Team von Trainer Bernd Reichenbach allerdings noch nicht gelungen. Zum Liga-Auftakt in der Pforzheimer Jahnhalle war das KSV-Team schon nahe dran, dem deutschen Vizemeister SV Germania Weingarten ein Bein zu stellen. Letztlich musste man sich aber knapp mit 9:10 geschlagen geben.

Die Chance zur Revanche bietet sich am morgigen Samstag, wenn der KSV Ispringen zum Rückrundenauftakt in der Weingartener Mineralix-Arena (19.30 Uhr) gastiert. Wie auch beim Hinkampf ist von einer vollen Halle mit aufgeladener und hitziger Atmosphäre auszugehen. Schließlich geht es in diesem brisanten Liga-Duell inoffiziell um die sportliche Vorherrschaft in Nordbaden.

Den Druck geben die Ispringer allerdings bereitwillig an die Gastgeber weiter. „Weingarten ist der Favorit“, betont Bernd Reichenbach und verweist darauf, dass mittlerweile auch wieder alle WM-Starter für die Bundesliga bereitstehen. „Die Vereine haben dadurch viel mehr personelle Möglichkeiten und sind ganz anders aufgestellt“, versichert der KSV-Trainer. „Die Weingartener wissen aber auch“, ergänzt er, „dass sie gegen uns alles abrufen müssen, um zu gewinnen.“ Unter anderem wird das Gastgeberteam mit dem frischgebackenen Silbermedaillengewinner bei der Militär-WM, Georg Harth (75 Kilo/Freistil), ins Rennen gehen. Aber auch die Ispringer haben noch den ein oder anderen starken Ringer in der Hinterhand – wie etwa den Russen Israil Kazumov (75 Kilo) oder den deutschen Vizemeister Johannes Kessel (130 Kilo).

Hinzu kommt der obligatorische Stilarten-Wechsel zur Rückrunde, der Raum für taktische Spielchen lässt. „Wir werden versuchen, uns so teuer wie möglich zu verkaufen“, verspricht KSV-Trainer Reichenbach.