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06.01.2017

Ringer-Finale doch in der „Bertha-Benz“

Pforzheim. Die Entscheidung um die Mannschaftsmeisterschaft der deutschen Ringer fällt am 14. Januar um 19.30 Uhr nun doch in der Bertha-Benz-Halle. Nach Verhandlungen zwischen dem KSV Ispringen sowie der Stadt Pforzheim und den Handballern der TGS Pforzheim wurde eine Lösung gefunden, die dafür sorgt, dass die Bundesliga-Ringer aus dem Kämpfelbachtal Pforzheims neue Vorzeigehalle für den wichtigsten Kampf ihrer Vereinsgeschichte gegen den SV Germania Weingarten nutzen können.

Der KSV rechnet in der 2000 Zuschauer fassenden Halle mit ausverkauftem Haus. Die Jahnhalle, in die man sonst ausgewichen wäre, bietet nur rund 1000 Besuchern Platz. Der Hinkampf in Weingarten steigt am heutigen Samstag um 19.30 Uhr.

Entscheidend für die Einigung war vor allem das Entgegenkommen der TGS Pforzheim, die ihr Spitzenspiel der 3. Liga gegen die SG Nußloch sowie weitere Partien am 14. Januar in die Fritz-Erler-Halle verlegen. In die Verhandlungen hatte sich auch Sportbürgermeisterin Monika Müller eingeschaltet. Ispringens Finalteilnahme steht erst seit dem 30. Dezember fest, nachdem das KSV-Team im Halbfinale überraschend den Favoriten KSV Aalen besiegt hatte.

„Wir verlegen unsere Spiele (...), so dass in der Bertha-Benz-Sporthalle das große Ringerevent um die deutsche Meisterschaft vor großer Kulisse stattfinden kann“, hatte TGS-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel erklärt. Ein herzliches Dankeschön gab es von Monika Müller an alle Beteiligten. „Damit haben wir als Stadt und Sie als städtische Vereine gezeigt, dass wir die Kommunen und Sportler des Enzkreises gerne sportlich unterstützen“, schrieb die Sportbürgermeisterin.