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23.12.2015

Roland Golderers Abschied vom Radsportverein „Schwalbe“ Ellmendingen

Pforzheim. Roland Golderer beendet nach 22 Jahren Leistungssport beim Radsportverein „Schwalbe“ Ellmendingen seine erfolgreiche Karriere. Das Allroundtalent feierte Spitzenergebnisse in vielen Radsportdisziplinen: Mountainbike Cross-Country und Marathon, Querfeldein- und Straßenradrennen.

 Roland Golderer wird auch weiterhin – egal bei welchen Wetterbedingungen –  in den nächsten Jahren mit dem Mountainbike oder als Läufer häufig im Wald anzutreffen sein. „Das macht einfach Spaß und bietet Abwechslung“, so Golderer. Auch mit dem Rennrad will er beim Grundlagentraining des Vereins oft dabei sein und seine Erfahrungen als erfolgreicher Sportler an die jungen „Schwalben“ weitergeben. Außerdem will er seine Erfahrungen auch in der Vorstandsarbeit des RSV einbringen. 

Lob für Trainingsfleiß

„Roland war vielseitig und konnte sich bestens quälen, sein Trainingsfleiß und seine Hartnäckigkeit ebneten ihm sehr schnell den Weg in die Erfolgsspur“, bescheinigt RSV-Geschäftsführer Karl-Heinz Kaiser dem Ellmendinger Ausnahmefahrer.

 Von Null auf 100 – besser lässt sich der Einstieg von Roland Golderer vor 22  Jahren in der Radsportszene wohl kaum beschreiben. Sehr schnell feierte er große Erfolge auf dem Mountainbike und wurde für Welt- und Europameisterschaften nominiert.

Auch bei Straßenradrennen war er überaus erfolgreich und fuhr sehr oft auf das Siegerpodest. Zahlreiche Pokale, Titel und Auszeichnungen waren der Lohn. Sein Motto lautete: „Konsequent trainieren, Erfahrungen sammeln und sich die Freude am Radfahren durch viel Abwechslung im Training erhalten“.

 Bei 40 bis 50 Renneinsätzen pro Saison und 20 000 bis 25 000 Trainingskilometern im Jahr blieb für andere Hobbys nur wenig Zeit. „Das wird sich jetzt ändern, denn meine Ehefrau und unser im Herbst geborener Sohn stehen jetzt noch mehr im Mittelpunkt und haben mehr Aufmerksamkeit verdient“, sagt Golderer.